Equal Pay Day: Bürgermeister solidarisiert sich mit Frauen

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Gemeinsam für Lohngerechtigkeit von Mann und Frau: Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Birgit Wippermann. Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous

Gegen Entgeltunterschiede der Geschlechter stellte sich am Mittwoch Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Er unterstützte am Equal Pay Day die Kampagne von Birgit Wippermann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schwerte.

Alle Jahre wieder machen Frauen auch in Schwerte auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam. 18 Prozent weniger Geld als Männer bekommen Frauen für die gleiche Arbeit – „das sind 18 Prozent zu viel“, unterstreicht Dimitrios Axourgos. Das Engagement für Lohngerechtigkeit „hat das Ziel, die Debatte über die Gründe der Unterschiede in die Öffentlichkeit zu tragen und ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen“, hebt Dimitrios Axourgos hervor. Es müsse das Bestreben aller sein, die Lohnlücke zu schließen.

„Der Unterschied hat sich in den vergangenen Jahren nur sehr langsam verringert“, weiß Birgit Wippermann. Im internationalen Vergleich liege Deutschland damit weit hinten. „Nur in Estland und in Tschechien sind die Lücken noch größer“, bedauert die Gleichstellungsbeauftragte. Sie verweist auf den Verband „Business and Professional Women (BPW) Germany“, der sich gegen den Verdienstunterschied aufgrund des Geschlechts stemmt und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit fordert. Birgit Wippermann: „Angenommen, Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Das darf nicht sein!“

PM: Stadt Schwerte

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