Elsebad: Offener Brief an die Landesregierung

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Foto: Elsebad

Bei einer Pressekonferenz im Elsebad am vergangenen Dienstag, 11. Mai,
hat man sehr viele gute Argumente zur Öffnung von Freibädern
ausgetauscht. Als Konsequenz wurde besprochen, einen offenen
Brief an den Ministerpräsidenten des Landes NRW schreiben, in dem man
ihn und seine Regierung zur Öffnung der Bäder auffordert.
Nun ist vorgestern die neue Coronaschutzverordnung des Landes
veröffentlicht worden. Darin wird festgelegt, dass bei stabilen
Inzidenzen zwischen 100 und 50 in Freibädern die Becken für
Bahnenschwimmen geöffnet werden und dass Schwimmkurse für jeweils
maximal 20 Kinder stattfinden dürfen; erst bei stabilen Inzidenzwerten
unter 50 dürfen auch Liegewiesen wieder genutzt werden – all das jeweils
für die GGG-Gruppe (getestet / geimpft / genesen).
So erfreulich solche Öffnungsschritte sind, so stellen sie doch gerade
Bürgerbäder vor sehr große Probleme: Denn auch ein eingeschränkter
Betrieb verursacht die vollen Kosten für Personal, Technik und Energie;
die sehr eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten und der damit sehr
eingeschränkte Besucherkreis ermöglichen auch ansatzweise keine
Refinanzierung der Betriebskosten durch Eintrittsgelder. Da zudem nicht
absehbar ist, wie lange eine solch eingeschränkte Öffnung andauern wird,
könnte uns eine Öffnungsentscheidung sehr rasch in eine finanzielle
Misere führen.
Natürlich fühlt sich das Elsebad seinen Gästen verpflichtet und wünscht sich
nichts mehr, als seinen Gästen so bald wie möglich wieder seine guten
Schwimmsportmöglichkeiten anbieten zu können. Man werden aber im
Interesse des dauerhaften Erhalts des Bürgerbades die Möglichkeit
einer Öffnung sehr genau prüfen müssen.

HIER DER OFFENE BRIEF:



PM: Team Elsebad, Thomas Wild

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