Einseitige Beendigung der Vielseitigkeitssichtung an den Schwerter Grundschulen durch Schulleiter

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FBG, Foto: © Thomas Schmithausen

Im Ausschuss für Sport, Freizeit und Ehrenamt bekamen wir zum ersten Mal durch einen Bericht vom Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Peter Schubert, zu hören, dass die Schulleiter der Grundschulen gemeinsam beschlossen hätten, die Vielseitigkeitssichtung an den Schwerter Grundschulen einseitig zu beenden. Vorangegangen wäre unter Anderem eine Beschwerde eines Elternteils an einer Grundschule bezüglich datenschutztechnischer Bedenken oder der Vorwurf, das FBG würde dies als „Talentsichtung“ nutzen. So käme es, dass die Schulleiter eine Mail an den Stadtsportverband gesendet hätten, um ihren Entschluss mitzuteilen, dass sie die Durchführung der Vielseitigkeitssichtung vorerst kündigen wollen. Der Stadtsportverbandsvorsitzende erklärte, dem Vorstand des Stadtsportverbandes sei keine Zeit auf ein Statement eingeräumt worden, sodass man nur sein Bedauern aussprechen konnte.
Aus eigener Erinnerung und aus verschiedenen Berichten haben wir die Vielseitigkeitssichtung an den Schwerter Grundschulen immer als eine sehr positive und erfolgreiche Veranstaltung wahrgenommen, die gleichzeitig mit viel Spaß und vor allem Abwechslung für alle Beteiligten verknüpft war. Hierbei war sich auch der Ausschuss für Sport, Freizeit und Ehrenamt einig und sprach sich deshalb für eine Aussprache zwischen dem Stadtsportverband und den Schulleitern aus.
Auch wir Jungen Liberalen fordern umgehend einen Austausch an einem Runden Tisch zwischen den Beteiligten und finden das Vorgehen der Schulleiter der Grundschulen höchst fraglich.

Es kann immer sein, dass man bestimmte Vorgehensweisen nicht gutheißen kann; aber eine abrupte einseitige Beendigung ohne vorherige Aussprache mit dem Stadtsportverband ist weder transparent noch fair. Wir verbinden mit einer Aussprache die Beseitigung der von den Schulleitern geäußerten Bedenken und den Wunsch der Wiederaufnahme der Sichtungen, welche im Interesse aller wäre. Am Ende sollte bei diesem besonderen Format die bestmögliche Förderung der Schüler im Vordergrund stehen, auch unter Inkaufnahme eines erhöhten Aufwandes seitens der Schulen.


PM: Junge Liberale Schwerte

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