Corona als Triebfeder: Peter Menne im Wuckenhof

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Foto: KuWeBe

Der Illustrator Peter Menne hat mit seinem Kulturlieferservice die Coronazeit genutzt um launige Bild- Text Kombinationen digital in die Welt zu schicken. Jeden Freitag flatterten Nachrichten als Kommentar zur Lage auf die Bildschirme. Bis heute liefert Menne wöchentlich aus. 

in Schwerte macht er im Februar eine besondere Rast. Die Ausstellung zur Aktion wird in der Black Box am Wuckenhof gezeigt: Mettendchen aus dem Homeoffice.

Mit einer ganz eigenen Sichtweise auf Pandemie und gesellschaftlichen Zustand bündelt der inzwischen in Potsdam heimische Peter Menne Text und Bild zu einer Einheit. Im Februar kommen die detailreichen Zeichnungen in den Wuckenhof und sorgen für eine Abrechnung mit Corona und zollen mit feinem Strich und genauem Blick der Situation Tribut. Dabei liest sich der begleitende Zitatereigen wie ein Who- is Who der westfälischen Literaturszene. Von Frieda Braun bis Fritz Eckenga, von Wilbert bis Grosche – hier trifft sich wer um Worte nicht verlegen ist. Die Karrikaturen laden zur Diskusssion, zum Schmunzeln und bilden Stereotype und Zwischentöne ab.

„Ohne großes Zutun als Westfale geboren,“ so kommentiert Menne seinen Heimatbezug und dringt doch nah an die Geheimnisse einer Region im Ausnahmezustand. Gefördert durch das Kultursekretariat Gütersloh, den LWL und mit einer begleitenden Lesung ist die Ausstellung „Mettendchen aus dem Homeoffice“ vom 25. Februar bis zum 10. April 2022 im Wuckenhof zu sehen. Gruppenführungen sind in Planung. Spezielle Öffnungszeiten in Vorbereitung.

Das 120seitige Begleitbuch ist bereits jetzt erhältlich. Gruppenführungen und Termine für Sichtungen über andrea.reinecke@stadt-schwerte.de.

PM: KuWeBe

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