Begeisternder Auftritt der „Aufgehenden Sterne“ – Young Artists Festival-Konzert des Ruhrstadt Orchesters

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Foto: Christel R. Radix

Mit einem großartigen Sinfoniekonzert wurden in der St. Viktorkirche unter dem Motto „Aufgehende Sterne im Doppelkonzert“ junge Musikerinnen gefeiert, die das Ruhrstadt Orchester zum diesjährigen „Young Artists Festival“ eingeladen hatte.

Das Ruhrstadt Orchester eröffnete das Konzert mit der Serenade Nr. 1 C-Dur, op. 62 von Robert Volkmann (1815-1883). Mit Marschthema zu Beginn des ersten Satzes, das sich zu Anfang des Finalsatzes wiederholte, gestaltete das Orchester diese Serenade höchst unterhaltend.

Mit Feinheit und Esprit wurde Franz Xaver Richters (1709-1789) Adagio und Fuge g-Moll unter eleganter Leitung des Städtischen Kapellmeisters Claus Eickhoff gespielt. 

Programmänderung

Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls des jungen Pianisten Luis Benedikt Alfsmann musste das Programm dahingehend geändert werden, dass anstelle des Doppelkonzertes für Klavier, Flöte und Orchester, die Sinfonietta von Harald Genzmer (1909-2007) zu hören war. Wohlausgewogen in wechselndem Stimmungsgehalt füllte die Sinfonietta eindrucksvoll das Kirchenschiff.

Die für das Doppelkonzert angekündigte Flötistin Samira Magdalena Weber konnte als erste Flötistin in den Orchesterwerken glänzen.

Foto: Christel R. Radix

Virtuoses Geigenspiel

Höhepunkt des Sinfoniekonzerts war das Doppelkonzert d-Moll für zwei Violinen und Orchester, BWV 1043 mit den jungen bulgarischen Solistinnen Ani und Hristina Panova (15 und 13 Jahre alt). Die zwei Geigerinnen, im innigen Zwiegespräch gänzlich harmonisch zusammenspielend, konnten ihre Virtuosität eindrucksvoll unter Beweis stellenund das Publikum in ihren Bann ziehen. Orchester und Solistinnen verschmolzen zu einer Einheit. Für ihren Auftritt erhielten Ani und Hristina Panova riesigen Applaus.

Einen schönen Programmabschluss bildete die Sinfonie Nr. 29, A-Dur KV 201 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Beseelt aufspielende Streicher, das Horn zart untermalend, brachten die Instrumentalisten diese 1774 komponierte Sinfonie heiter und fein herausgearbeitet dar. 

Die Freunde der klassischen Musik zeigten mit lang anhaltendem Schlussapplaus ihre Begeisterung ob der hohen Leistungen der „Aufgehenden Sterne“ und deren kongenialen Zusammenspiels mit dem Ruhrstadt Orchester.

Das nächste Konzert:

„Rhapsodie – European Sounds“

Sinfoniekonzert zu Allerheiligen, 1. November 2021, 17.30 Uhr (evtl. pandemiebedingt zusätzlich 15 Uhr)

Bericht von Christel R. Radix

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