Arbeitslosenzahlen – Schwerte mit größtem Rückgang im Kreis

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Frühjahresbelebung hält an – Langzeitarbeitslosigkeit steigt Grafik: Kreis Unna

Im Kreis Unna reduzierte der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 235 auf 16.405. Im Vergleich zu Mai 2020 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 305 (-1,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank erneut um 0,1 Punkte auf 7,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 7,8 Prozent.

„Im Mai hat sich die Arbeitslosigkeit deutlich reduziert“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die Entwicklung im vergangenen Monat. Neben Jüngeren und Menschen mit Migrationshintergrund hätten beide Rechtskreise Anteil an dieser positiven Entwicklung, der Bereich der Arbeitslosenversicherung jedoch deutlich mehr. Dennoch: „Dass sich die Arbeitslosigkeit auch in der Grundsicherung allmählich rückläufig entwickelt, ist ein wichtiges Indiz dafür, dass sich Unternehmen im Kreis Unna zum Arbeitsplatzerhalt und zur Einstellung neuer Arbeitskräfte bekennen. Für eine Trendwende sind diese Anzeichen noch nicht ausreichend, aber sie deuten in die richtige Richtung.“ Bis zu den Sommerferien rechnet Thomas Helm mit einer Verstetigung der Entwicklung.

Kurzarbeit
Bislang sind seit Beginn der Pandemie knapp 4.930 Anzeigen auf Kurzarbeit für rund 109.750 Beschäftigte eingegangen. Mittlerweile liegen außerdem die finalen Zahlen zur tatsächlich in Anspruch genommenen Kurzarbeit bis einschließlich November vor. Danach wurde Kurzarbeitergeld im Kreis Unna im April für 37.675 Beschäftigte aus 2.324 Betrieben ausgezahlt. Ab Juni 2020 schwächte sich die Anzahl an betroffenen Betrieben ab und erreichte den bislang niedrigsten Wert im Oktober. Damals wurde in 859 Betrieben von 7.231 Beschäftigten im Kreis Unna kurzgearbeitet. Im November stieg die Anzahl im Zuge des erneuten Shutdowns noch einmal an und sorgte für 1.076 kurzarbeitende Betriebe mit 8.029 betroffenen Beschäftigten.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt
Im Berichtsmonat meldeten sich 834 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 78 Personen (-8,6 Prozent) weniger. Im Vergleich zu Mai 2020 waren es 281 Personen (-25,2 Prozent) weniger. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 888 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 69 weniger als im Vormonat (-7,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 357 Personen (+67,2 Prozent) mehr, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In allen zehn Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Schwerte (-4,4 Prozent bzw. 74 auf 1.591). Danach folgen Holzwickede (-3,8 Prozent bzw. 20 auf 505), Fröndenberg (-3,1 Prozent bzw. 19 auf 592), Werne (-2,4 Prozent bzw. 23 auf 927), Lünen (-1,1 Prozent bzw. 52 auf 4.656), Selm (-1,0 Prozent bzw. neun auf 895), Bönen (-0,8 Prozent bzw. sechs auf 755) Bergkamen (-0,7 Prozent bzw. 17 auf 2.446), Unna (-0,6 Prozent bzw. 13 auf 2.143) und Kamen (-0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.895).

Quelle: Kreis Unna

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