Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Schwerte fordert die Einführung einer Übergewinnsteuer für große Öl- und Energiekonzerne. Angesichts weiterhin hoher Energiepreise und gleichzeitig steigender Gewinne in Teilen der Energiewirtschaft müsse die Politik für mehr soziale Ausgewogenheit sorgen.
Nach Auffassung der AfA Schwerte dürften außergewöhnliche Gewinne, die in Krisenzeiten entstehen, nicht ausschließlich bei einzelnen Konzernen verbleiben, während Verbraucherinnen und Verbraucher sowie viele Unternehmen mit steigenden Kosten belastet seien. Eine zeitlich befristete Übergewinnsteuer könne dazu beitragen, einen fairen Ausgleich zu schaffen.
„Wenn Konzerne in einer Energiekrise Rekordgewinne erzielen, während viele Menschen mit hohen Energie- und Spritkosten kämpfen, ist es gerechtfertigt, einen Teil dieser außergewöhnlichen Gewinne stärker zu besteuern“, erklärt der Vorsitzende der AfA Schwerte, Simon Lehmann-Hangebrock. „Die Einnahmen sollten gezielt genutzt werden, um Bürgerinnen und Bürger zu entlasten und soziale sowie wirtschaftliche Stabilität zu sichern“, ergänzt Julian Koch, stellvertretender Vorsitzender der AfA Schwerte.
Die AfA Schwerte spricht sich deshalb für eine klare gesetzliche Regelung aus, die sogenannte Krisen- oder Übergewinne transparent definiert und befristet besteuert. Ziel sei es, die gesellschaftliche Solidarität in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu stärken und staatliche Entlastungsmaßnahmen zu finanzieren.
PM: AFA Schwerte






