
Für ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat Bürgermeister Dimitrios Axourgos den Schwerter Uwe Schülke jetzt im Rathaus ausgezeichnet: Insgesamt 500 Blut- und Thrombozytenspenden hat der langjährige Spender geleistet – eine Zahl, die selbst unter regelmäßigen Spendern Seltenheitswert hat.
Im Rahmen eines persönlichen Empfangs überreichte Axourgos eine Urkunde und würdigte den Einsatz Schülkes mit anerkennenden Worten. „500 Spenden sind eine außergewöhnliche Leistung. Vor allem tun Sie das für andere Menschen. Dafür möchten wir Ihnen persönlich danken und unsere Anerkennung aussprechen“, betonte der Bürgermeister. Es sei beeindruckend, mit welcher Kontinuität und Selbstverständlichkeit Schülke über viele Jahre hinweg Verantwortung für andere übernehme. „Es ist toll, dass Sie der Gesellschaft auf diese Weise etwas zurückgeben.“
Im Gespräch schilderte der Geehrte seinen Weg zum regelmäßigen Spender. Bereits im Alter von 18 Jahren habe er mit dem Blutspenden begonnen. Was zunächst als einmalige gute Tat gedacht gewesen sei, habe sich schnell zu einer festen Gewohnheit entwickelt. Heute gehören die Termine beim DRK-Blutspendedienst in Hagen für Schülke selbstverständlich zum Alltag. Insgesamt hat er bislang rund 90 Vollblutspenden sowie über 400 Thrombozyten- beziehungsweise Plasmaspenden geleistet.
Gerade die Thrombozytenspenden sind dabei von besonderer Bedeutung: Während Vollblutspenden in der Regel nur alle 56 Tage möglich sind, kann Schülke etwa alle zwei Wochen spenden. Die gewonnenen Blutbestandteile werden insbesondere für die Behandlung schwer kranker Menschen benötigt, etwa bei Krebspatientinnen und -patienten. Entsprechend groß ist der Bedarf – und entsprechend wertvoll ist die Kontinuität, mit der Schülke seinen Beitrag leistet.
Die Ehrung im Rathaus nahm der Schwerter sichtlich erfreut entgegen. Begleitet wurde er von seinem langjährigen Freund Martin Fischer, der die Auszeichnung angeregt hatte. Auch Gabriele Stange, persönliche Referentin des Bürgermeisters, schloss sich den Glückwünschen an.
Für Schülke selbst steht fest, dass die 500. Spende kein Schlusspunkt sein soll. Die Auszeichnung sei für ihn eine besondere Anerkennung, motiviere ihn aber zugleich, weiterzumachen. Der nächste Termin beim Blutspendedienst ist bereits fest eingeplant.





