Zweite Welle ist angekommen – Marienkrankenhaus behandelt inzwischen 14 Covid 19-Patienten

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Foto: Marienkrankenhaus Schwerte

Im Sommer und im Frühherbst beruhigte sich die Corona-Pandemie. Mehrere Wochen meldete das Marienkrankenhaus: Covid 19-frei. Inzwischen ist jedoch die zweite Infektionswelle da. 

„Seit Dienstag behandeln wir an beiden Standorten 14 Patienten, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert haben. So viele waren es nicht einmal im Frühjahr“, blickt PD Dr. Thomas W. Spahn etwas mit Sorge in die Zukunft.

Noch sei die Situation zu beherrschen. „Wir alle können mithelfen, das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Dazu müssen aber die Hygieneregeln absolut stringent eingehalten werden und die Anzahl der Kontakte möglichst reduziert werden“, sagt der Ärztliche Leiter. 

Wie fragil die Lage ist, hat das Marienkrankenhaus am Wochenende erleben müssen. „Seit März steht bei uns das Thema Sicherheit absolut im Fokus. Es gilt ein Besuchsverbot, die Hygieneregeln bestimmen den Alltag, im Krankenhaus gibt es für alle die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, die Mitarbeitenden sind im direkten Patientenkontakt durch eine FFP-2-Maske geschützt“, erläutert Geschäftsführer Jürgen Beyer. Dennoch haben auf zwei Stationen Mitarbeiter Symptome entwickelt und sind positiv getestet worden. 

„Unser Hygieneteam hat am Sonntag sofort reagiert und alle möglichen Kontaktpersonen ermittelt. Wir haben die Betroffenen isoliert oder in häusliche Quarantäne geschickt sowie eine Station vorsorglich eingefroren, also nach außen abgeschottet“, hofft Dr. Spahn, mit der schnellen Reaktion noch Schlimmeres vermieden zu haben.

Ob die Maßnahmen gegriffen haben, werden die nächsten Tage zeigen. Klar ist, dass die Klinik weiter am Besuchsverbot festhält und Ausnahmen von der Regel für Gäste zurückgefahren werden. Jürgen Beyer: „Wir bitten um Verständnis, dass wir in dieser kritischen Situation Patienten und Mitarbeitenden das größtmögliche Maß an Sicherheit bieten und deshalb die Kontaktzahlen in unserer Klinik so weit wie möglich einschränken müssen.“

PM: Marienkrankenhaus Schwerte

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