Von Meike-Corina Kühne-Schmithausen
Es war warm, lebendig und voller Begegnungen: Heute fand im Bürgerhaus Villigst das vorerst letzte interkulturelle Frühstück statt – und setzte noch einmal ein starkes, berührendes Zeichen für gelebtes Miteinander. Bis auf den letzten Platz gefüllt, wurde das Bürgerhaus zum Treffpunkt unterschiedlichster Nationen, Kulturen und Glaubensrichtungen, die eines gemeinsam hatten: die Lust auf Austausch, Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung.
Einmal mehr zeigte Sigrid Reihs, wie viel Kraft in diesem Format steckt. Menschen kamen zusammen, frühstückten gemeinsam, sangen gemeinsam und kamen ins Gespräch – offen, herzlich und auf Augenhöhe. Gerade in der Weihnachtszeit wurde hier spürbar, was Integration wirklich bedeutet: gelebte Migration, nicht als Schlagwort, sondern als echtes Erlebnis.
Besonders bewegend war, dass auch viele Teilnehmende anderer Glaubensrichtungen selbstverständlich bei unseren christlichen Weisen mitmachten und mitsangen. Musik und Begegnung überwanden Grenzen, Sprachen und Unterschiede – ein stilles, aber kraftvolles Zeichen dafür, wie Zusammenhalt funktionieren kann.
Das interkulturelle Frühstück ist längst mehr als nur ein gemeinsamer Start in den Tag. Es ist ein Ort der Begegnung, des Zuhörens und des Lachens – und damit ein unverzichtbarer Baustein für ein solidarisches Miteinander in unserer Stadt. Dieses wunderschöne Beisammensein macht deutlich: Solche Formate müssen unbedingt weiter gefördert und im Jahr 2026 fortgeführt werden. Sie sind wichtig, sie wirken – und sie werden gebraucht.
Ein großes Dankeschön gilt Sigrid Reihs sowie allen engagierten Helfer*innen, die mit viel Liebe zum Detail für eine festliche Atmosphäre sorgten. Vom liebevoll geschmückten Raum bis hin zum reichhaltigen Frühstücksbuffet: verschiedene Marmeladen, frische Brötchen, Wurst- und Käsespezialitäten, frisches Obst, Eier – und vieles mehr. Alles war Ausdruck von Herzblut, Engagement und echter Gastfreundschaft.
Dieses Frühstück hat einmal mehr gezeigt: Wenn Menschen zusammenkommen, teilen und sich begegnen, entsteht etwas, das bleibt. Villigst kann stolz auf dieses Format sein – und sollte alles daransetzen, dass es auch 2026 wieder heißt: Herzlich willkommen am gemeinsamen Frühstückstisch.





