Wenig neue Unfallstellen – Unfallkommission tagt

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Symbolbild

Der Blick der Unfallkommission richtet sich auf Straßen, die die Kreispolizei als Unfallhäufungsstellen ausgemacht hat. Vier Mal im Jahr berät sie, wie diese Stellen entschärft werden können. Ergebnis für das letzte Quartal 2020: Die Unfallzahlen sind aufgrund der Corona-Lage deutlich zurückgegangen.
Ziel der Unfallkommission ist es, gefährliche Stellen möglichst früh zu erkennen und so zu ihrer Entschärfung beizutragen. Für das vierte Quartal 2020 vermeldet die Kommission drei neue Unfallhäufungsstellen, die von der Polizei bis Ende Dezember 2020 identifiziert wurden.

„Glücklicherweise gab es nur wenige neue Stellen, mit denen wir uns beschäftigen mussten“, erklärt Michael Arnold, der beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig ist. Diese liegen in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Unna.

Unfallfaktor Mensch
Im Rahmen der Analysen und Beratungen wurde erneut deutlich, dass der Faktor Mensch einen nicht unerheblichen Anteil an der Entstehung einer Unfallhäufungsstelle hat. „Manche Unfälle stehen in keinem Zusammenhang mit der Verkehrssituation oder den baulichen Gegebenheiten, sondern sind auf Fahrfehler oder das Nichtbeachten von Verkehrsregeln zurückzuführen“, erklärt Michael Arnold, der beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig ist.

Wenn aber Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen können, regt die Unfallkommission diese auch an: Die Palette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und -lenkung über die Verkehrsüberwachung bis hin zu baulichen Maßnahmen.

Quelle: Kreis Unna

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