Häusliche Gewalt, ihre Ursachen und gesellschaftliche Verantwortung stehen am 9. November im Mittelpunkt einer Veranstaltung in der VHS Schwerte.
Schwerte. Warum bleiben Frauen in gewalttätigen Beziehungen? Und weshalb wird häusliche Gewalt im sozialen Umfeld häufig nicht wahrgenommen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrag von Ariane Raichle am Montag, 9. November, in der Volkshochschule Schwerte.
Im Rahmen der Orange Days und der Eröffnung der Ausstellung „Und das soll Liebe sein? – Warnsignale häuslicher Gewalt“ beginnt die Veranstaltung um 17.30 Uhr mit der Vernissage. Der Vortrag „Warum ist sie denn nicht einfach gegangen?“ startet um 18 Uhr.
Häusliche Gewalt ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Realität mit weitreichenden Folgen für Betroffene und ihr Umfeld. Der Vortrag vermittelt grundlegende Informationen zu Formen, Dynamiken und Auswirkungen von Partnerschaftsgewalt. Dabei geht es auch um Mechanismen, die Gewaltbeziehungen aufrechterhalten, sowie um gesellschaftliche Vorurteile und Tabuisierungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Prävention und der Frage, wie Betroffene durch frühzeitige Unterstützung, Sensibilisierung und verantwortungsvolles Handeln gestärkt werden können.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Schwerte, dem Frauenforum im Kreis Unna und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Schwerte statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich und online unter www.vhs-schwerte.de möglich.






