Die katholische Pfarrei St. Marien, die evangelische Kirchengemeinde Schwerte und die Stadt Schwerte laden zu einer besonderen Veramstaltung ein: Es geht um wiederkehrende Trauerfeiern für alle die jenigen, die ohne Begleitung bestattet worden sind. In diesem Jahr soll ihrer am 21. Mai und am 25. November jeweils ab 17 Uhr in St. Viktor im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes gedacht werden.
Immer mehr Menschen nämlich sterben und werden begraben, ohne dass es eine öffentliche Namensnennung, eine Trauerfeier für sie gäbe. Sie sterben für die Öffentlichkeit lautlos, ohne Angehörige, ohne Freunde, ohne Nachbarn, die von ihnen Abschied nehmen. Sie werden bestattet, aber nicht erinnert, sie bleiben unbedacht…
Die drei Einlader finden, niemand aus Schwerte soll sterben, ohne dass seiner gedacht wird. Deshalb laden sie halbjährlich zu ökumenischen Gedenkgottesdiensten in St. Viktor ein, um der Menschen zu gedenken, die in den Monaten zuvor „unbedacht“ verstorben sind. In den Gedenkgottesdiensten wird an die Verstorbenen erinnert, werden noch einmal ihre Namengenannt, es wird für jede und jeden eine Kerze angezündet und die Namen werden in ein Gedenkbuch eingetragen.
Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Gespräch bei Kaffee und Tee.Es laden ein: Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Pfarrer Hartmut Görler (evangelische Kirche) und Pfarrer Guido Bartels (katholische Kirche).
PM: Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Schwerte






