Starke Frauen im Kapitelsaal – ein Weltfrauentag voller Haltung, Mut und Vorbilder

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© Thomas Schmithausen

Am Weltfrauentag wurde die historische Burg Lüdinghausen zu einem Ort lebendiger Geschichten, inspirierender Lebenswege und sichtbarer Frauenpower. Auf Einladung der Stadt Lüdinghausen hatte Gleichstellungsbeauftragte Mandy Feringa die Wanderausstellung „Starke Frauen in starken Berufen“ in den Kapitelsaal geholt – ein würdiger Rahmen, um Frauen zu feiern, die neue Wege gehen und Grenzen verschieben.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um diesen besonderen Vormittag mitzuerleben. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Ansgar Mertens wurde schnell deutlich: Hier ging es nicht nur um eine Ausstellung, sondern um echte Vorbilder und persönliche Geschichten.

Mit gewohntem Esprit führte Initiatorin Sigrid Reihs durch eine Reihe kurzer Interviews mit Frauen, die in Berufen arbeiten, die lange Zeit als klassische Männerdomänen galten. Eine Polizistin, eine Feuerwehrfrau, eine Verwaltungsfachangestellte – und auch die renommierte Fotografin und Künstlerin, Henriette Kühne, der Ausstellung selbst – erzählten von ihrem Weg, ihren Herausforderungen und davon, warum Mut und Sichtbarkeit so wichtig sind.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie kraftvoll Vorbilder sein können – besonders für junge Frauen, die ihren eigenen beruflichen Weg suchen. Zwischen starken Porträts und persönlichen Geschichten entsteht ein Bild von Frauen, die Verantwortung übernehmen, gestalten und inspirieren.

Ein besonders schöner Moment: Die Stadt Lüdinghausen würdigte alle beteiligten Protagonistinnen mit liebevoll überreichten Blumensträußen – eine wertschätzende Geste, die den Geist dieses Vormittags wunderbar einfing.

Ab Montag wandert die Ausstellung weiter ins Berufskolleg Lüdinghausen, wo sie eine Woche lang Schülerinnen und Schülern zeigen wird, wie vielfältig, mutig und stark Frauen in der Arbeitswelt heute sind.

Auch wir von „Starke Frauen in starken Berufen“ sagen von Herzen Danke an die Stadt Lüdinghausen: für die Einladung, für diesen besonderen Weltfrauentag – und dafür, dass unsere Ausstellung hier einen so würdigen und lebendigen Rahmen gefunden hat.

Denn eines wurde an diesem Vormittag mehr als deutlich:

Wenn Frauen sichtbar werden, verändern sie nicht nur ihre Berufe – sondern die ganze Gesellschaft.

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