Serin Kabbani: Moralisch verpflichtet zu wählen

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Foto: Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Schwerte

Die Spitzenkandidatin der Liste „Starke Frauen“, Serin Kabbani, appelliert an alle Schwerterinnen und Schwerter mit sogenanntem Migrationshintergrund zur Wahl zum Integrationsrat zu gehen: „Es gibt keine Pflicht zu wählen, aber in einer Demokratie ist jede und jeder moralisch verpflichtet zu wählen“.

Als geflüchtete Syrerin wisse sie die Bedeutung der deutschen Demokratie zu schätzen. „Ich bin stolz darauf, hier zu kandidieren und vielleicht mitsprechen zu dürfen“, sagt Serin Kabbani, die als Alleinerziehende vor ein paar Jahren mit ihren drei Kindern vor den Bürgerkriegsbomben aus Aleppo geflohen ist. Unter anderem auch per Schlauchboot übers Meer.

Serin Kabbani ist stolz, dies geschafft zu haben und ihren Kindern eine sichere Zukunft bieten zu können. „An dieser Zukunft will ich mitarbeiten“, begründet sie ihre Kandidatur zum Integrationsrat. Zusammen mit weiteren geflüchteten Frauen, Frauen aus der türkischen Schwerter Community und deutschen Unterstützerinnen hat sie eine Kandidatenliste erstellt. „Genau wie die CDU oder die SPD, aber nur wir sind sozusagen das Original der gelebten Integration“, sagt die Syrerin.

Serin Kabbani findet es falsch das geschenkte Instrument der demokratischen Willensbekundung, der gleichen und geheimen Wahl, nicht zu nutzen.

PM: Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Schwerte

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