Ein Kommentar von Meike-Corina Kühne-Schmithausen
Wenn der Bürgersaal im Rathaus I aus allen Nähten platzt, dann muss etwas Besonderes anstehen. So geschehen am gestrigen Donnerstagabend: Der Frauenempfang der Stadt Schwerte lockte so viele engagierte Frauen an, dass wirklich kein Stuhl mehr frei blieb. Und mal ehrlich: Ein schöner Abend bei feinen Häppchen und einem Glas Prosecco – genau so stellt man uns Frauen eben vor, oder?
Von den Anfängen bis heute
Die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Wippermann führte charmant und souverän durch das Programm. Dabei nahm sie uns mit auf eine kleine Zeitreise. Von der Einrichtung der ersten Gleichstellungsstelle vor genau 40 Jahren bis zu ihrem eigenen Start in den 90ern hat sich viel getan. Birgit erzählte aus dem Nähkästchen, wie sich die Arbeit gewandelt hat, blieb dabei aber gewohnt bodenständig und inspirierend.
„Starke Frauen“ auf Wanderschaft
Auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos ließ es sich nicht nehmen, das Wort an die Gäste zu richten. Er hob das enorme Engagement der Schwerterinnen in Politik, Kultur und Ehrenamt hervor. Besonders lobend erwähnte er die Wanderausstellung „Starke Frauen in starken Berufen“. Die Portraits auf den Roll-ups zeigen Frauen in außergewöhnlichen Berufsfeldern und sorgen mittlerweile weit über Schwerte hinaus in ganz NRW für Furore. Ein echtes Aushängeschild für unsere Stadt!
Kocko und Schanell: Gnadenlos ehrlich
Für die Lachmuskeln sorgte das Duo Ute Pütz und Isabell Storkmann. Als „Kocko und Schanell“ nahmen sie kein Blatt vor den Mund. Ob Dating-Desaster oder der ewige Optimierungswahn – die beiden waren alles, nur nicht brav. Es wurde laut gelacht, wissend genickt und ja, an der einen oder anderen Stelle fühlte man sich auch herrlich ertappt.
Fazit: Ein rundum gelungener Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel geballte Kompetenz und Leidenschaft in der Schwerter Frauenwelt steckt. Auf die nächsten 40 Jahre!
Ihre Meike-Corina Kühne-Schmithausen





