Neue Brücke über die Bahngleise am Kirschbaumsweg – Verkehre werden sich temporär verändern

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Über diese Brücke am Kirschbaumsweg rollt bald kein Verkehr mehr. Sie muss abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous

Weil sie in die Jahre gekommen und marode geworden ist, muss die große Eisenbahnbrücke Kirschbaumsweg durch eine neue ersetzt werden. Das ist schon lange bekannt. Konnte man sich in Schwerte bislang mit Sicherungsarbeiten über die Runden retten, sind diese Zeiten nun endgültig vorbei. Mitte April beginnt die Stadtentwässerung im Auftrag der Stadt Schwerte mit dem Neubau. Dann bleibt die Nord-Süd-Achse Kirschbaumsweg bis 2023 für den Verkehr und für Fußgänger*innen geschlossen.

Rund fünf Millionen Euro wird der Neubau der Brücke kosten, die dann die von der Bahn festgelegte lichte Durchfahrtshöhe von 6,15m haben wird. Diese lag bislang bei 5,60m. Auch wird das nördliche Widerlager des neuen Bauwerks den richtigen Abstand zur Gleisachse haben. Dieser Abstand beträgt zurzeit rund 2,20m, erforderlich sind aber 3,30m.

Erforderlich sind auch vorbereitende Arbeiten. So beginnt ein Trupp des hiesigen Unternehmens Pötschke schon in der nächsten Woche mit Gehölzarbeiten. Fallen müssen alte Tannenbäume links der Rampe in Fahrtrichtung Norden. Wilde Brombeeren und anderes Gestrüpp müssen rund um das Baufeld entfernt werden – und leider auch der Baum, der jetzt auf der rechten Seite die Einfahrt zur Messingstraße ziert. „Wir benötigen diesen Platz dringend, weil dort das alte und später auch das neue Bauwerk zwischengelagert werden müssen“, erklärt Andreas Kruse, in der SEG der zuständige Ingenieur und Projektleiter. „Damit steht und fällt das gesamte Projekt“.

Begleitet wird der Brückenneubau von verkehrlichen Veränderungen. In Richtung Norden wird der Verkehr über die Hörder Straße und die Bergische Straße bzw. über die Friedhofstraße laufen. In Richtung Süden müssen Autofahrer*innen über die Straße Am Eckey, die Friedhofstraße oder die Bergische Straße nach links auf die Hörder Straße abbiegen, um nach Schwerte zu kommen. Alternativ können Anwohner*innen aus dem Viertel nördlich der Bahnlinie über die Heidestraße und die Ostberger Straße fahren. Eine Umleitung soll nicht eingerichtet werden, damit sich der Verkehr nicht an einem dieser Punkte massiv konzentriert.

Die Verkehrsgesellschaft des Kreises Unna denkt derzeit über eine Umleitung für ihre Linie C33 nach. Einzelheiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

PM: Stadt Schwerte

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