Marienkrankenhaus Schwerte setzt auf moderne Endoprothetik – Mehr als 400 Knie- und Hüftprothesen pro Jahr
Die Zahl der Menschen, die sich aufgrund von Arthrose für ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk entscheiden, steigt kontinuierlich. Auch im Marienkrankenhaus Schwerte ist diese Entwicklung deutlich spürbar: Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie implantiert inzwischen mehr als 400 Knie- und Hüftprothesen pro Jahr – Tendenz steigend.
Gründe für den wachsenden Bedarf sehen die Mediziner in der höheren Lebenserwartung, dem zunehmenden Verschleiß der Gelenke und dem Wunsch vieler Menschen, auch im Alter mobil und aktiv zu bleiben. Chronische Schmerzen und Einschränkungen im Alltag führen immer häufiger dazu, dass sich Patientinnen und Patienten für einen operativen Gelenkersatz entscheiden.
Das Team um Chefarzt Dr. Dirk Luther hat sich in den vergangenen Jahren auf die Endoprothetik spezialisiert und setzt dabei auf moderne Operationsverfahren. „Die Zahl der Patientinnen und Patienten steigt erfreulicherweise stetig an. Über die vielen Jahre der Erfahrung mit der Endoprothetik in unserem Haus haben wir uns kontinuierlich mit dem Fortschritt auf diesem Feld weiterentwickelt“, sagt der Mediziner.

Vor allem bei Knieoperationen profitierten die Patientinnen und Patienten von technischen Neuerungen. Die eingesetzte Navigationstechnik wurde sowohl software- als auch hardwareseitig weiterentwickelt und bildet die Grundlage für roboterassistierte Implantationen. Dadurch können die Eingriffe besonders präzise und gewebeschonend durchgeführt werden. Nach Angaben der Klinik führt dies zu zuverlässigen Ergebnissen und einer hohen Passgenauigkeit der Implantate.
Auch bei Hüftprothesen habe sich die Behandlung in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Seit dem Amtsantritt von Dr. Luther im Jahr 2017 werden minimalinvasive Operationsmethoden mit modernen Implantaten eingesetzt. „Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das eine erheblich schnellere Mobilisation, weniger Schmerzen und eine frühere Eigenständigkeit. Die Patientenzufriedenheit ist unter diesen Veränderungen erheblich gestiegen“, erklärt der Chefarzt.
Die positive Entwicklung spiegelt sich nach Angaben des Krankenhauses auch in der Krankenhausplanung des Landes Nordrhein-Westfalen wider. Der Leistungsschwerpunkt Endoprothetik am Marienkrankenhaus wurde gestärkt und mit höheren Fallzahlen ausgestattet als ursprünglich beantragt.
Der leitende Oberarzt für Endoprothetik, Dr. Andreas Nürnberger, sieht darin eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Die gesundheitspolitisch angestrebte Konzentration komplexer Eingriffe auf spezialisierte Zentren führe zu einer besseren Behandlungsqualität. „Mit der steten Zunahme der Fallzahlen verbesserte sich auch unsere Versorgungsqualität messbar – heute auf einem Top-Niveau“, betont er.
Längst kommen die Patientinnen und Patienten nicht mehr ausschließlich aus Schwerte. Das Marienkrankenhaus versorgt inzwischen Menschen aus zahlreichen umliegenden Städten und Gemeinden, obwohl dort ebenfalls entsprechende Angebote bestehen. Für Dr. Dirk Luther ist das ein deutliches Zeichen des Vertrauens: „Diese Entwicklung macht uns stolz und lässt uns trotz der gesundheitspolitisch schwierigen Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft blicken.“
Mit der Kombination aus langjähriger Erfahrung, modernen Operationsverfahren und einer kontinuierlichen Spezialisierung hat sich die Schwerter Klinik zu einem wichtigen Zentrum für Gelenkersatz in der Region entwickelt. Für viele Betroffene bedeutet das vor allem eines: die Aussicht auf ein schmerzfreieres und beweglicheres Leben.





