Donnerstag, November 5, 2026
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Start Polizei & Feuerwehr Großbrand bei Ültje in Schwerte: Rund 100 Feuerwehrkräfte verhindern Schlimmeres

Großbrand bei Ültje in Schwerte: Rund 100 Feuerwehrkräfte verhindern Schlimmeres

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Ein nächtlicher Brand auf dem Werksgelände des Nussherstellers Ültje im Schwerter Industriegebiet Binnerheide hat in der Nacht auf Samstag einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Über mehrere Stunden kämpften rund 100 Einsatzkräfte gegen die Flammen und verhinderten nach ersten Erkenntnissen ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäudeteile.

Der Alarm ging am späten Freitagabend ein. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte war bereits eine starke Rauchentwicklung über dem Betriebsgelände zu erkennen. Schnell zeigte sich, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Kleinbrand handelte. Das Feuer hatte sich im Bereich einer Frittieranlage entwickelt und erforderte den Einsatz zahlreicher Löschkräfte aus Schwerte sowie umliegender Feuerwehren.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig. Über mehrere Stunden arbeiteten die Einsatzkräfte daran, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und den Produktionsbereich zu sichern. Erst in den frühen Morgenstunden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks dauerte der Einsatz von etwa 23 Uhr bis gegen 5 Uhr.

Glücklicherweise wurde bei dem Feuer niemand verletzt. Auch innerhalb des Werkes kamen nach bisherigem Kenntnisstand keine Personen zu Schaden. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Spezialisten werden nun untersuchen, wie es zu dem Brand kommen konnte. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte eine Frittiermaschine Ausgangspunkt des Feuers gewesen sein.

Das Ültje-Werk in der Binnerheide zählt zu den bedeutenden Lebensmittelstandorten in Schwerte und beschäftigt zahlreiche Mitarbeitende. Entsprechend groß war die Aufmerksamkeit, als sich die Rauchwolke in der Nacht über dem Industriegebiet ausbreitete. Viele Anwohner verfolgten den Feuerwehreinsatz aus sicherer Entfernung oder informierten sich über Warnmeldungen und soziale Medien.

Für die Feuerwehr bedeutete der Einsatz eine der größeren Herausforderungen der vergangenen Monate. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen gelang es, den Brand auf den betroffenen Produktionsbereich zu begrenzen und ein Ausweiten auf weitere Teile des Werkes zu verhindern. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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