Nach einem erneuten Betreten der Gleise durch Jugendliche soll eine Graffitiaktion auf die Gefahren aufmerksam machen. Die Verantwortlichen richten sich dabei auch an Eltern und Lehrkräfte.
Ein Gebäude soll zur weithin sichtbaren Warntafel werden: Mit einer Graffitiaktion wollen die Beteiligten vor den Gefahren des Aufenthalts auf Bahngleisen und des sogenannten Waggonsurfens warnen. Anlass ist ein Vorfall vom 14. Oktober, bei dem junge Menschen erneut die Gleise betreten hatten.
Wie nötig die Aufklärung sei, habe auch ein Beratungsgespräch in der Vorwoche gezeigt. Ein Zwölfjähriger habe begeistert TikTok-Videos vom Surfen auf Bahnwaggons präsentiert und erklärt, er wisse genau, wie das gehe. Die Verantwortlichen wollen solchen Darstellungen einen deutlichen Warnhinweis entgegensetzen: Das vermeintliche Abenteuer sei lebensgefährlich.
Die Idee, das Gebäude als Warnfläche zu nutzen, sei von der Bahnpolizei gekommen. Die Stadt und das Gebäudemanagement hätten die Umsetzung durch Graffitikünstler ermöglicht. Neben Jugendlichen sollen auch Eltern, Lehrkräfte und andere Bezugspersonen erreicht werden. Der Appell lautet, mit Kindern und Jugendlichen über die Gefahren zu sprechen: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz.











