Der Cyberangriff auf den EDV-Dienstleister SIT wirkt in Schwerte auch in 2026 noch nach. Um
künftige digitale Krisen zu verhindern, fordert die Fraktion der Grünen im Hauptausschuss am
10.02.26 nun eine strategische Neuausrichtung. Die Stadt soll sich aus der Abhängigkeit großer
ausländischer Software-Anbieter lösen und verstärkt auf europäische Anbieter setzen.
Kern des Antrags ist die digitale Souveränität. Programme aus Ländern wie Russland, China und
den USA bergen Risiken beim Datenschutz und der politischen Unabhängigkeit. Die Verwaltung
soll daher einen Fahrplan für den Umstieg auf sogenannte „Open-Source“-Lösungen vorlegen.
Diese Systeme sind transparenter und schützen auch vor willkürlichen Preissteigerungen, was
langfristig den städtischen Haushalt und die Bürger entlastet.
Zusätzlich fordert die Fraktion anerkannte Sicherheitsstandards und einen verbindlichen IT-
Notfallplan, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung bei weiteren Angriffen zu garantieren.
Ratsmitglied Michael Rotthowe betont: „Nur wer seine digitale Infrastruktur selbst kontrolliert,
bleibt krisensicher und schützt die sensiblen Daten der Bürgerinnen und Bürger wirksam vor
Diebstahl und Spionage“.
PM: Schwerter Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN




