Deutliche Herbstbelebung – Arbeitslosenzahlen sinken

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Arbeitslosenzahlen sinken Grafik: Kreis Unna

Am Arbeitsmarkt ist eine deutliche Herbstbelebung spürbar: Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 777 auf 15.255. Im Vergleich zu September 2020 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 1.776 (-10,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank um 0,4 Punkte auf 7,1 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 8,0 Prozent.

„Im September hat sich der Arbeitsmarkt weiter in die richtige Richtung entwickelt und bei allen Personengruppen im Kreis Unna für verbesserte Jobchancen gesorgt“, freut sich Agenturchef Thomas Helm über die Fortsetzung der Belebung. Dass jüngere Menschen im September in Ausbildung gingen und damit ihre Arbeitslosigkeit beendeten, sei nicht überraschend.

Hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen

Dass sich aber „gerade die Arbeitslosigkeit langzeitarbeitsloser, ausländischer sowie älterer Menschen ebenfalls deutlich reduziert hat, belegt sowohl die hohe Einstellungs- als auch wachsende Qualifizierungsbereitschaft der Unternehmen.“ Für Helm eine wichtige Selbstverpflichtung: „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden Unternehmen künftig einen größeren Fokus darauf legen müssen, ihre Mitarbeiter intern zu qualifizieren und weiterzubilden, um sie zu den besten Fachkräften für ihre Betriebe zu machen.“

Für den Oktober geht der Arbeitsmarktexperte von einer weiteren Senkung der Arbeitslosigkeit aus.

„Das Ziel ist, wieder die sechs vor dem Komma zu erreichen. Und das halte ich bis Jahresende für möglich.“ Thomas Helm, Chef der Agentur für Arbeit Hamm

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

In neun Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Werne (-9,3 Prozent bzw. 85 auf 831). Danach folgen Unna (-6,7 Prozent bzw. 137 auf 1.911), Schwerte (-6,7 Prozent bzw. 105 auf 1.454), Holzwickede (-6,7 Prozent bzw. 33 auf 456), Bergkamen (-4,8 Prozent bzw. 114 auf 2.262), Kamen (-4,8 Prozent bzw. 89 auf 1.756), Fröndenberg (-4,3 Prozent bzw. 24 auf 535), Bönen (-4,1 Prozent bzw. 30 auf 701) und Lünen (-3,5 Prozent bzw. 164 auf 4.477). Einzig Selm verzeichnete einen minimalen Anstieg an Arbeitslosen (+0,5 Prozent bzw. vier auf 872).

Quelle: Kreis Unna

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