Bei einem Brand auf einem Industriegelände an der Hagener Straße ist am heutigen Montag, nach bisherigen Informationen eine Person verletzt worden. Betroffen ist eine ehemalige Autowerkstatt, aus der eine weithin sichtbare Rauchsäule aufsteigt.
Die ersten Rettungskräfte wurden kurz vor 16 Uhr alarmiert. Innerhalb einer Stunde stand eine rund 90 mal 50 Meter große Halle vollständig in Flammen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt. Am Abend war der Brand noch nicht unter Kontrolle.
Rund 160 Einsatzkräfte sind vor Ort. Neben der gesamten Feuerwehr Schwerte unterstützen Kräfte aus Unna, Fröndenberg, Lünen und Bergkamen sowie eine Drehleiter aus Dortmund die Löscharbeiten. Der Gebäudekomplex wird unter anderem als Lager, Werkstatt und Abstellfläche für Wohnmobile genutzt.
Schwer erreichbare Brandherde und Zwischendecken erschweren den Einsatz. Wegen der Einsturzgefahr wird die betroffene Halle nur noch von außen gelöscht. Drohnen helfen bei der Erkundung. Für angrenzende Betriebe besteht nach aktuellem Stand keine unmittelbare Gefahr.
Die Feuerwehr warnt vor der starken Rauchentwicklung und fordert die Bevölkerung auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Rauchwolke zieht nach Norden. Messfahrzeuge überprüfen die Belastung im Umfeld. Die Hagener Straße und die nahe gelegene Bahnstrecke sind gesperrt.
Einsatzleiter Wilhelm Müller rechnet damit, dass die Löscharbeiten bis Dienstag (13. Oktober), möglicherweise bis in die Mittagsstunden, andauern.










