A1: Sicherungsarbeiten an Lärmschutzwänden zwischen Schwerte und Westhofener Kreuz 

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Symbolbild

Die Autobahn Westfalen beginnt am Montag (22.8.) mit Arbeiten an den Lärmschutzwänden an der A1 zwischen Schwerte und Westhofener Kreuz. In diesem Abschnitt müssen in beiden Fahrtrichtungen Betonteile der Wände mit zusätzlichen Sicherungen versehen werden. Bei turnusmäßigen Überprüfungen der Bauwerke waren Schäden festgestellt worden.

Bevor an den Wänden gearbeitet werden kann, müssen die Böschungen hinter den Wänden zugänglich gemacht werden. Auch der Überwuchs an den Wänden selbst wird entfernt. Diese Arbeiten sind mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Unna hat auf Grund der möglichen Gefährdung des Verkehrs eine Befreiung von den gesetzlichen Fällzeiten nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes erteilt. Die Arbeiten finden selektiv statt und es bleiben so viele Gehölze wie möglich erhalten. Die Arbeiten starten im Bereich Römerstraße und Brunsiepen. Die Autobahn Westfalen hat eine Umweltbaubegleitung eingesetzt, um die Arbeiten zu überwachen. Die zwingend erforderlichen Freischnittarbeiten sind soweit es geht zum Ende des Monats August geschoben worden, um die Brutzeit der Vögel so wenig wie möglich zu beinträchtigen.

Die Lärmschutzwände in diesem Streckenabschnitt sind mit sogenannten Porenbetonvorsatzschalen ausgerüstet, die besondere Schallschutzeigenschaften haben. In Fahrtrichtung Köln gibt es zusätzlich eine Wand, die mit Kragarmen versehen ist, auf denen Plexiglasscheiben aufliegen. Nachdem bei der Hauptprüfung der Bauwerke Schäden festgestellt worden sind, hat die Autobahn Westfalen umgehend Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Der Verkehr wird seitdem auf verengten Fahrstreifen geführt.

Die Baumaßnahme startet in diesem Abschnitt und wird im weiteren Verlauf sukzessive in Richtung Kreuz Westhofen rücken. In Fahrtrichtung Bremen sind nur wenige Wände in direkter Nähe zum Kreuz Westhofen betroffen. Über die Lärmschutzwände werden Netze gespannt und die Betonvorsatzschalen werden zusätzlich mit nachträglichen Verschraubungen gesichert. Je nach Witterung dauern die Arbeiten bis zum Frühjahr 2023.

PM: Die Autobahn GmbH

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