200 Jahre Totenhof

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Foto: Oberschicht der Schwerter Nachbarschaften e. V.

Vertreter:innen des Oberschichts der Schwerter Nachbarschaften e. V., Hofrat Bährens (vertreten durch Christopher Wartenberg), Pfarrer Peter Iwan für die katholische Kirchengemeinde Schwerte, Pfarrer Achim Dreessen für die evangelische Kirchengemeinde Schwerte und der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Jürgen Paul erinnerten am Freitag, 12.11.2021, an die Einweihung des ersten gemeinsamen Friedhofs aller christlicher Bekenntnisse außerhalb der Stadtmauern vor 200 Jahren – heute Stadtpark. Außerdem wurde aller verstorbenen Bürger:innen gedacht, insbesondere den mindestens 60 Opfern der immer noch andauernden 
Corona-Pandemie.
Hofrat Bährens hatte die Einrichtung des Totenhofs vor 200 Jahren initiiert – Gründe dafür waren die wachsende Bevölkerung und damit der Platzmangel auf den bestehenden Friedhöfen sowie hygienische Gründe. Außerdem wollte er die damals drei christlichen Bekenntnisse (katholisch, lutherisch und reformiert) einander näher bringen und miteinander aussöhnen. Heute ist an dieser Stelle der Stadtpark, dessen ursprüngliche Bedeutung als Friedhof durch die noch vorhandenen Grabsteine sichtbar geblieben ist. Durch die gewachsene Stadt ist er wieder in das Stadtzentrum gerückt.

PM: Oberschicht der Schwerter Nachbarschaften e. V.

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