
Zwei Ausstellungsorte, zwei Künstlerinnen und zwei ganz unterschiedliche Bildsprachen: Mit der Schau „Zwei Orte, zwei Sprachen – Abstraktion und Wirklichkeit“ wurde der Westhofener Kirchplatz über mehrere Wochen zu einem Ort für Kunst, Musik und Begegnung. Am 13. September endete die Ausstellung von Birgit Ritters und Elvira Sürig.
In der evangelischen Kirche Westhofen waren abstrakte Arbeiten zu sehen, während das gegenüberliegende Alte Rathaus Aquarelle und naturalistische Bilder präsentierte. Der bewusste Kontrast zwischen beiden künstlerischen Positionen stand dabei im Mittelpunkt. Auch die besonderen Ausstellungsräume prägten den Eindruck der Besucher: Der weite Kirchenraum verlieh den abstrakten Werken eine eigene Wirkung, während das historische Rathaus eine gegenständlichere Bildwelt beherbergte.
Bei den Sommermusikabenden und dem Sommerfest am Alten Rathaus verbanden sich Kunst, Musik und persönlicher Austausch. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, beide Ausstellungen zu besuchen und mit den Künstlerinnen über Motive und Arbeitsweisen ins Gespräch zu kommen.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit der Projektgruppe Altes Rathaus Westhofen und der evangelischen Kirchengemeinde. Mit „Kunst am Kirchplatz“ soll die Idee eines gemeinsamen kulturellen Raums auch künftig weitergeführt werden.





