Mittwoch, Juni 10, 2026
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Von Schwerte nach Ioannina in Griechenland – und mit viel Herzlichkeit zurück

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Foto: Sigrid Reihs

Eine Reise voller Begegnungen, herzlicher Gastfreundschaft und europäischem Miteinander liegt hinter einer 20-köpfigen Delegation aus der Ruhrstadt. Der Besuch in der griechischen Partnerstadt Ioannina zeigte einmal mehr, dass Städtepartnerschaften weit mehr bedeuten als offizielle Urkunden und feierliche Empfänge.

Mit offenen Armen wurden die Gäste aus Schwerte in Griechenland empfangen. Bürgermeister und Vertreter der Stadt Ioannina begrüßten die Delegation herzlich und luden zu einem gemeinsamen Essen ein. Schnell wurde deutlich, wie eng die Verbindung zwischen den beiden Städten inzwischen geworden ist.

Neben offiziellen Gesprächen über mögliche Kulturprojekte und die Herausforderungen, vor denen Kommunen in einer sich wandelnden Welt stehen, blieb genügend Zeit für persönliche Begegnungen. Besuche in umliegenden Dörfern, Gespräche an der Universität sowie gemeinsame Abende mit regionalen Spezialitäten sorgten dafür, dass aus Begegnungen echte Freundschaften wurden.

„Man merkt schnell: Freundschaft braucht keine perfekte Übersetzung“, sagte Sigrid Reihs mit einem Augenzwinkern. „Aber ein gemeinsamer Tisch hilft enorm.“

Die Schwerter Reisegruppe zeigte sich beeindruckt von der lebendigen Universitätsstadt, der bewegten Geschichte der Region und der eindrucksvollen Natur rund um den Pamvotida-See. Besonders spürbar sei zudem das große Interesse auf griechischer Seite gewesen, die Partnerschaft weiter auszubauen und neue gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen sei deutlich geworden, wie wichtig persönliche Kontakte über Ländergrenzen hinweg seien. Europa, so waren sich viele Teilnehmer einig, lebe vor allem dort, wo Menschen einander begegnen – wie zwischen Schwerte und Ioannina.

Zum Abschluss der Reise stand deshalb für alle fest: Die Partnerschaft soll weiter wachsen. Geplant sind neue Begegnungen von Sportvereinen, Musikerinnen und Musikern sowie gemeinsame Projekte zur Erinnerungsarbeit und Aufarbeitung von Geschichte. Auch die Idee eines gemeinsamen Festes – sowohl in Schwerte als auch in Ioannina – fand großen Zuspruch.

Und vielleicht, so scherzten einige Teilnehmer zum Abschied, bringe die Partnerschaft künftig sogar ein wenig mehr Sonne ins Ruhrtal.

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