Vertreterinnen und Vertreter ukrainischer Kulturzentren, Bibliotheken und Museen haben jetzt die Stadt Schwerte besucht. Im Rahmen des Projekts „Aus Begegnung wird Zukunft“ kamen sie in der Rohrmeisterei mit Bürgermeister Dimitrios Axourgos zusammen, um über die Bedeutung sogenannter „Dritter Orte“ für gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Wiederaufbau der Ukraine zu sprechen.
Die rund 20-köpfige Delegation engagiert sich in Einrichtungen, die sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges zu wichtigen Anlaufstellen für Begegnung, Unterstützung und gesellschaftliche Resilienz entwickelt haben. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Erfahrungen aus Deutschland und der Ukraine sowie die Frage, welchen Beitrag lokale Initiativen und internationale Partnerschaften für Demokratie, Teilhabe und den Wiederaufbau leisten können.
„Diese Orte sind weit mehr als Gebäude. Sie schaffen Vertrauen, fördern den Dialog und stärken den Zusammenhalt einer Gesellschaft. Hier wird Demokratie ganz praktisch gelebt“, betonte Bürgermeister Dimitrios Axourgos.
Nach dem Besuch in Schwerte führte die Studienreise die Delegation weiter nach Köln. Dort standen weitere Besuche von „Dritten Orten – Häusern für Kultur und Begegnung“ des NRW-Programms auf dem Programm. Moderiert wurde das Treffen in der Rohrmeisterei von deren Geschäftsführer Tobias Bäcker.
Organisiert wurde die Studienreise von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gemeinsam mit dem Centre for Society Research (CEDOS) und der pro loco – Projektberatung Gute Orte GmbH. Gefördert wird das Projekt durch das Auswärtige Amt und die Stiftung EVZ.





