Stadtwerke Schwerte spenden Trafostation für die Stromversorgung in der Ukraine 

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Dennis Smazal (Mitarbeiter der Stadtwerke Schwerte im Bereich Planung, Bau und Betrieb Strom), Sebastian Kirchmann (Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerte), Dr. Jens Priebe (Technischer Leiter der Stadtwerke Schwerte) // Bildrecht: Klein / Stadtwerke Schwerte

Die Stadtwerke Schwerte setzen ein Zeichen der Solidarität und unterstützen die Ukraine durch die Spende einer Trafostation. Das 5,7 Tonnen schwere Geschenk wurde jetzt per Lkw auf die Reise nach Kiew geschickt.

Der Trafo hatte jahrelang seinen Dienst an der Hörder Straße verrichtet, wurde aber jüngst durch ein leistungsstärkeres Gerät ersetzt. Da passte es gut, dass man von einem Spenden-Aufruf des größten ukrainischen Energieunternehmens erfuhr.  Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine wurden dort viel Infrastruktur zerstört. Vor allem die Stromversorgung ist immer wieder Ziel russischer Angriffe. Deshalb sind die Stromversorger in der Ukraine auf Hilfe angewiesen.

Der Beschluss den Trafo zu spenden, war die eine Sache. Doch wie bekommt man einen über 5 Tonnen schweren Trafo aus Deutschland in die vom Krieg gebeutelte Ukraine? Für den Transport war die Zusammenarbeit mit vielen Organisationen und Behörden notwendig vom „Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) über das BKK-Bundesamt für Zivilwesen Schutz und Katastrophenhilfe bis zum Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ).

Am 18. August 2023 konnte die Trafostation dann endlich mithilfe eines Kranwagens auf den Lastkraftwagen einer Spedition verladen und Richtung Osten transportiert werden. Nach Ankunft in der Ukraine wird der Trafo umgebaut und zur Stromversorgung in Kiew eingesetzt.

PM: Stadtwerke Schwerte

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