Dienstag, September 22, 2026
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Schwerter Uhus erleben Soest zwischen Geschichte und Weihnachtszauber

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Foto: Uhu – Schwerte e.V.

Die Schwerter Uhus haben am Mittwoch einen erlebnisreichen Ausflug in die historische Hansestadt Soest unternommen. Zwar begann der Tag am Schwerter Bahnhof zunächst holperig: Wegen einer erheblichen Zugverspätung konnte die Gruppe deutlich später als geplant aufbrechen. Die Wartezeit wurde jedoch mit vielen angeregten Gesprächen überbrückt.

Nach der Ankunft in Soest ging es direkt auf Stadtführung. Vom Bahnhofsvorplatz führte der Weg entlang der Gräfte und der Überreste der alten Stadtmauern. Dabei erfuhren die Teilnehmer viel über den für Soest typischen grünen Kalksandstein, in dem sich bei genauem Hinsehen sogar Abdrücke von Muscheln und Schnecken entdecken lassen.

Weiter ging es durch den Bergenthalpark mit seinem eindrucksvollen alten Baumbestand, vorbei am ehemaligen Wohnsitz des Künstlers und Philosophen Hugo Kükelhaus, bis zum Marktplatz und Rathaus. Am Bronzestadtmodell erhielten die Uhus weitere Informationen über die Stadtgeschichte, die drei großen Kirchen in der Innenstadt sowie die zahlreichen kleineren Kirchen am Stadtrand.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe von den Erzählungen über die Soester Allerheiligenkirmes und ein außergewöhnliches Weihnachtsritual: An Heiligabend wird die Beleuchtung auf dem Kirchplatz vollständig abgeschaltet. Tausende Menschen warten schweigend in der Dunkelheit, bis um Punkt 19 Uhr ein Chor und Bläser von der Galerie des Doms das „Gloria“ anstimmen. Erst dann beginnt für viele Soester das Weihnachtsfest.

Nach den vielen Eindrücken teilte sich die Gruppe zum Mittagessen und zu eigenen Erkundungen auf. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche der imposanten Wiesenkirche und des Patrokli-Doms. Bei der Rückkehr nach Schwerte war die Meinung eindeutig: „Ein gelungener Ausflug“ und „ein toller Tag“.

Quellen

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