Die Initiative SCHWERTE PFLANZT hat im Frühjahr 2023 eine Kooperations-
vereinbarung mit dem Baubetriebshof der Stadt Schwerte geschlossen. Ziel war, die
Neugestaltung von drei Beeten auf dem Bahnhofsvorplatz und Übernahme einer
zweijährigen Anwachspflege.
Am 24.06.25 wurden diese Beete wieder in die Obhut des Baubetriebshofs gegeben.
Christa van Meegen, eine der Aktiven der Initiative, hob die gute Kooperation mit der
Stadt Schwerte, den Stadtwerken und vor allem mit dem Baubetriebshof hervor.
Das Beispiel zeige, was bürgerschaftlichen Engagement mit einer dafür offenen
Stadtverwaltung alles leisten kann!
Der Dank gilt den Sponsoren,
– die Sparkassenstiftung Schwerte und
– die NRW Förderung „2000 x 1000€“.
Der Dank gilt gleichermaßen den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfen der Initiative,
hier besonders der ehrenamtlich geleisteten fachlichen und tatkräftigen Unterstützung
des Fachmanns für „Naturnahen Gartenbau“, Peter Albrecht.
Was jetzt so prächtig blüht, sah vor zwei Jahren noch ganz anders aus! Die Aktiven von
SCHWERTE PFLANZT mussten im ersten Frühjahr so manch hämische Bemerkung
einstecken, nach dem Motto, das sei doch nur Schotter, sehe gar nicht schön aus…
Ab dem zweiten Frühjahr gab es dann auch schon mal Lob und im zweiten Sommer
sogar Bewunderung.
Bahnreisende werden nun in Schwerte von schön gestalteten Beeten und einer von
Frühjahr bis Herbst üppig blühenden Pflanzenpracht begrüßt.
Die Initiative SCHWERTE PFLANZT will mit diesem Beispiel die Schwerter Bürgerinnen
und Bürger ermutigen, ihren Garten ebenfalls fit zu machen für den Klimawandel.
Solche Beete leisten damit einen wichtigen Beitrag in der Nahrungskette für Insekten,
Vögel, Igel und andere Kleintiere.Wenn manche meinen, das sei zu viel Arbeit, sei ihnen versichert, dass diese Beete
pflegeleichter sind als eine Rasenfläche oder die üblichen, sich aufheizenden
„Schotterbeete“. Voraussetzung ist, dass der Boden richtig für ein Trockenmagerbeet
aufbereitet und die dazu passende Pflanzenauswahl getroffen wird. Nach zwei Jahren
ist nur noch bei anhaltender Trockenheit eine Not-Bewässerung erforderlich.
Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass der Arbeits- und Kostenaufwand von
Beeten, die naturnah angelegt wurden, bis zu 60% günstiger ausfällt als bei
konventionell angelegten Beeten. Bei der späteren Pflege fallen nochmals
mindestens 40% Kostenersparnis p.a. gegenüber konventionellen Beeten an. – So
auch die Studie der „Forschungsstelle für Spielraumplanung in Hohenahr/
Altenkirchen“.
Interessierte erfahren dazu mehr auf der Website von SCHWERTE PFLANZT
schwertepflanzt.schwerte.de
Hier erfährt man auch weitere Details zum Aufbau und welche Pflanzen gesetzt wurden.
PM: SCHWERTE PFLANZT






