Das Theater am Fluss Schwerte zeigt Fatma Aydemirs Neuerzählung von Goethes Klassiker
Ein alter gelangweilter Gelehrter geht einen Pakt mit dem Teufel ein, um sich dann an
eine Minderjährige heranzumachen, die er schwängert, woraufhin er abhaut. So in etwa
könnte man den Inhalt des Schulstoffs „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe
zusammenfassen, zumindest wenn man das Ganze nicht so ernst nimmt. Fatma
Aydemir hat sich diesem Werk angenommen und einen gleichermaßen modernen, wie
auch radikalen Perspektivwechsel vollzogen.
Die zuvor gefeierte Doktor Margarete Faust hat ihren Ruf verloren. Eine
wissenschaftsfeindliche Umgebung zwingt sie förmlich dazu, ihre Leidenschaft für die
Forschung niederzulegen. Im Moment tiefster Verzweiflung bietet ihr Mephisto nun an,
sich nochmal zu spüren.
Das Theater am Fluss hat sich Goethes Werk bereits diverse Male angenommen und
zeigte in den vergangenen Jahren „Faust”, „Urfaust” sowie die Großproduktion „Faust:
Ganz”. Nun bringt Regisseurin Viktoria-Sofie Nitschka eine ferministische Perspektive
des Klassikers auf die Bühne.
Die Vorstellungen finden am Fr. 13. / Sa. 14. / So. 15. / Do. 19. / Fr. 20. / Sa. 21. sowie Fr.
27. Juni jeweils um 19.30 Uhr statt. Vor jeder Vorstellung gibt es um 19 Uhr eine
Einführung. Der Besuch wird ab 16 Jahren empfohlen.
Tickets kosten 12 Euro, (6 Euro ermäßigt) und sind online unter
tickets.theateramfluss.de erhältlich sowie in der Ruhrtalbuchhandlung Schwerte.
PM: TaF






