Vier Schwerter Bürger haben sich auf eine außergewöhnliche sportliche Herausforderung eingelassen: Chrysovalantis Karasakalidis, Peter Schubert, Werner Schröder und Harald Miehe sind zu einer rund 1.600 Kilometer langen Fahrradtour nach Polen aufgebrochen. Ihr Ziel ist unter anderem die Schwerter Partnerstadt Nowy Sącz, die sie nach mehreren Etappen erreichen wollen.
Die ambitionierte Reise führt die Radfahrer zunächst durch das Sauerland und anschließend weiter über Leipzig, Dresden und Görlitz in Richtung Polen. Dort stehen mit Breslau, Opole und Krakau weitere bedeutende Stationen auf dem Programm, bevor die Gruppe Nowy Sącz erreicht. Den Abschluss der Tour bildet die polnische Hauptstadt Warschau, wo die Reise nach rund drei Wochen enden wird.
Insgesamt werden die vier Teilnehmer etwa 16 Tage im Sattel verbringen. Dabei setzen sie vollständig auf ihre eigene Muskelkraft: E-Bikes kommen bei dieser Tour nicht zum Einsatz. Die gesamte Strecke wird mit klassischen Fahrrädern bewältigt, was die Herausforderung zusätzlich erhöht. Neben den täglichen Etappen gilt es dabei auch, wechselnde Wetterbedingungen, unterschiedliche Streckenprofile und die körperliche Belastung einer mehrwöchigen Radreise zu meistern.
Für die vier Schwerter ist eine solche Unternehmung jedoch keineswegs Neuland. Bereits im Jahr 2024 sorgten sie mit einer spektakulären Fahrradtour in die griechische Partnerstadt Ioannina für Aufmerksamkeit. Damals legten sie rund 2.100 Kilometer zurück und bewiesen eindrucksvoll Ausdauer, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Die nun begonnene Reise nach Polen knüpft an diese erfolgreiche Tour an und unterstreicht erneut die enge Verbundenheit der Teilnehmer mit den Städtepartnerschaften der Ruhrstadt.
Vor dem Start wurden die vier Radfahrer offiziell verabschiedet. Der 1. Beigeordnete Kenan Yildiz wünschte ihnen im Beisein von Familienangehörigen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitskreise der Städtepartnerschaften eine gute und sichere Reise. Er würdigte das Engagement der Gruppe, die mit ihrer Tour nicht nur eine sportliche Leistung erbringt, sondern zugleich die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Schwerte und seinen Partnerstädten sichtbar macht.
Die Fahrt nach Nowy Sącz steht damit nicht nur für sportlichen Ehrgeiz, sondern auch für gelebte Völkerverständigung. Über Ländergrenzen hinweg schlagen die vier Radfahrer symbolisch eine Brücke zwischen den Menschen und tragen den Gedanken der Städtepartnerschaften auf ganz besondere Weise weiter. Wenn sie nach rund drei Wochen ihr Ziel in Warschau erreichen, werden sie nicht nur zahlreiche Kilometer hinter sich gebracht haben, sondern auch viele Begegnungen und Eindrücke aus Deutschland und Polen mit nach Hause nehmen.






