Potentiale zugewanderter Frauen nutzen

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Screenshot: Stadt Schwerte

In ihrer ersten Konferenz in diesem Jahr traf sich die geballte Schwerter Frauenkompetenz in Sachen zugewanderte Frauen, unterstützt von der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter. „Ein lebendiges, aktives und erfolgreiches Netzwerk“ stellt Tim Frommeyer, der Sozialdezernent der Stadt Schwerte fest, der sich zu Beginn zuschaltete und sich über die Jahrespläne des Teams freute. Die Anliegen des Runden Tisches zu Themen von Frauen mit internationaler Familiengeschichte sollen zukünftig verstärkt in die politischen Gremien gebracht werden.

„Die Pandemie als gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Krise hat verschiedene Arten von Ungleichheiten verdeutlicht und vergrößert, unter anderem gender- und migrationsspezifische.“, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Wippermann. „Die Benachteiligungen von zugewanderten Frauen und Mädchen verstärken sich. Die notwendige Isolation führt zu einem Rückgang sozialer Kontakte, digital lassen sich viele Fragen nicht auffangen.“, ergänzt Sabine von der Heide, die Leiterin der AWO Famileinbildungsstätte.

„Die Potenziale und Erwerbswünsche zugewanderter Frauen müssen mehr gesehen werden.“; waren sich die Expertinnen einig. Wie Migrantinnen bei ihrem Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt werden können, war das Thema der Konferenz. Frauen, die mit ihren Männern zugewandert sind, stehen dabei oft im Schatten ihres Partners. Auch eine Expertise im Auftrag des Bundesfamilienministeriums fordert zugewanderte Frauen in den Blickpunkt zu nehmen. Insbesondere gilt dies für die Bedürfnisse von alleinerziehenden Frauen mit Migrationsgeschichte.

Rita Tembaak-Arendt, die Teamleiterin im Jobcenter der Geschäftsstelle Schwerte für den Bereich Markt & Integration möchte aktiv in der Vernetzung mitwirken. Sie und die neuen Mitarbeiter*innen Lena Folts und Tobias Vorderwülbecke vom Kommunalen Integrationszentrum beim Kreis Unna (KI) unterstützen den vom Runden Tisch geplanten Markt der Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung für Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte am Freitag, den 29. April von 14 bis 17 Uhr in der AWO-KITA Regenbogen in der Beckestraße bei Barbara Schade-Alda und ihrem Team.  

PM: Stadt Schwerte

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