„Mitgestalten und Mitentscheiden“ – ÄLTERE MENSCHEN IN DEN KOMMUNEN

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Jürgen Paul, Foto: © Thomas Schmithausen

Handlungsperspektiven für Kommunen, die sich als Motor einer aktiven Altenpolitik verstehen, für eine stärkere Beteiligung älterer Frauen und Männer.

Chancen des Alters – Chancen des demografischen Wandels erkennen!1. Die Kommunen fördern das Engagement in Selbstorganisationen älterer Bürgerinnen und Bürgern.2. Ältere Menschen werden in Gremien und Räten vertreten. Unter den Bedingungen des demografischen Wandels wächst die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Partizipation.3. Damit aber ältere Menschen mitgestalten und mitentscheiden können, brauchen sie Informationen.4. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit allen Menschen unabhängig vom Bildungs- und Einkommensstand, von Geschlecht und der ethnischen Herkunft Teilhabe ermöglicht wird.5. „ Mitgestalten und Mitentscheiden“ bedürfen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von freiwillig engagierten Menschen und Hauptamtlichen. Die Qualifizierung von Engagierten erhöht ihre Wirkungsmöglichkeiten und ist eine Form gesellschaftlicher Anerkennung.6. Die Kommunen sehen in der Förderung von aktiver Teilhabe am Gemeinwesen eine besondere Aufgabe. Sie schaffen erweiterte Ermöglichungsstrukturen für das Engagement älterer Menschen.7. Bürgerschaftliches Engagement wird in der Kommune als Querschnittsaufgabe gesehen.8. zu den aktivierenden Rahmenbedingungen gehören klare Regeln und eindeutige Mitbestimmungsrechte.9. Bürgerschaftliches Engagement ist eine Investition zum Nutzen des Gemeinwohls. Seine Ausweitung erfordert eine angemessene Finanzausstattung bei Trägern und Kommunen.10. Eine Zukunftsgerichtete Kommune gibt dem Alter eine aktive, Sinnerfüllte Rolle. Das entspricht den Anforderungen des demografischen Wandels und stärkt ein realistisches Altersbild.

Text: Jürgen Paul

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