Bericht der Unfallkommission – Keine neuen Stellen im ersten Quartal

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Der Blick der Unfallkommission richtet sich auf Straßen, die die Kreispolizei als Unfallhäufungsstellen ausgemacht hat. Vier Mal im Jahr berät sie, wie diese Stellen entschärft werden können. Dabei konnte sie in diesem Jahr das erste Quartal überspringen: Es gab nirgendwo so viele Unfälle, als dass die Straße in den Fokus der Experten gerückt wäre.

In Schwerte lagen die Unfallhäufungsstellen an den Folgenden Orten:

Bethunestraße
Schützenstraße
Ostenstraße

Hörder Straße B 236
Heidestraße
Bergstraße

Bethunestraße B 236
Letmather Straße B 236
Iserlohner Straße L 676

Da es keine neuen Unfallhäufungsstellen zu beraten gab, ging es um altbekannte Örtlichkeiten und darum, das Unfalljahr 2019 abzuschließen. Die folgenden Stellen befanden sich bereits 2018 in der Beratung und mussten auch für das Jahr 2019 als Unfallhäufungsstelle identifiziert werden.

  1. Bergkamen, Lünener Straße, BAB 2, Anschlussstelle Kamen/Bergkamen, FR Hannover
  2. Kamen, Robert-Koch-Straße, Lindenallee, Lortzingstraße, Einsteinstraße
  3. Selm, Neue Werner Straße, Breite Straße
  4. Selm, Kreisstraße, Münsterlandstraße, Sandforter Weg, Ludgeristraße
  5. Unna, Friedrich-Ebert-Straße, Kantstraße, Hansastraße, Viktoriastraße
  6. Unna, B1, Hertinger Straße
  7. Unna, Hertinger Straße, Käthe-Kollwitz-Ring
  8. Werne, Konrad-Adenauer-Platz (FGÜ)

Insgesamt 15 Häufungsstellen
Insgesamt meldet die Unfallkommission für 2019 15 Unfallhäufungsstellen (2018: 25). An diesen kam es zu 77 Unfällen, darunter auch 68 Unfälle mit verletzten Personen. Ziel der Unfallkommission ist es, gefährliche Punkte möglichst früh zu erkennen und so zu ihrer Entschärfung beizutragen.

Dass die Arbeit der Unfallkommission wichtig ist und hilft, Unfälle zu verhindern, zeigt die Statistik: Bei 17 von 25 Unfallhäufungsstellen aus dem Jahr 2018 zeigt sich, dass die beschlossenen Maßnahmen Wirkung zeigen und die Problemstelle entschärft werden konnte. Das macht umgerechnet eine Erfolgsquote von 68 Prozent. Ziel aber bleibt es, unter anderem durch Umbaumaßnahmen alle Unfallhäufungsstellen zu beseitigen.

Zusammensetzung der Unfallkommission
Die örtliche Unfalluntersuchung und damit die Arbeit der Unfallkommission ist eine gemeinsame Aufgabe von Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden. Der Unfallkommission gehören neben der Bezirksregierung alle kreisangehörigen Städte (ohne Lünen), die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen NRW mit den Straßenmeistereien und der Autobahnniederlassung sowie vom Kreis die Fachbereiche Straßenbau und Fachbereich Straßenverkehr (Aufgabenbereich Verkehrssicherung) an. Dieser Fachbereich hat auch den Vorsitz der Unfallkommission.

Quelle: Kreis Unna

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