Die Seminarreihe „Auf den zweiten Blick – bekannte Meisterwerke neu gesehen“ will die Sicht auf vermeintlich allseits bekannte und schon fast „verbrauchte“ Kunstwerke neu ausrichten. An jeweils drei prominenten Beispielen wird neben der Vorstellung der Werke und ihrer Meister zugleich ein herausgehobenes Thema in der Kunstgeschichte exemplarisch dargestellt.
Das nächste Seminar (20. bis 21. März 2026) ist dem Thema FRAUENBILDER gewidmet. Das Bild der Frau changiert in den Jahrtausenden zwischen Heiliger und Hure, Tugend- und Lasterpersonifikation, Muttergöttin und unheilbringender Medusa. Es sind zumeist Männer, die diese Bilder herstellen und verbreiten, obwohl Frauen in der Kunst häufig unerkannt, aber dennoch nicht unbedeutend an der Produktion teilnahmen. Erst in der Neuzeit wurde ihre Hand sichtbarer und spätestens seit dem frühen 20. Jahrhundert prägten sie in ihren Werken ein neues selbstbewussteres Frauenbild.
Betrachtet werden die Imad-Madonna (zw. 1051-1058), „Die Dame mit dem Hermelin“ (um 1490) von Leonardo da Vinci und „Selbstportrait mit Kamelienzweig“ (1907) von Paula Modersohn-Becker.
Referentin ist die Kultur- und Kunsthistorikerin Dr. Hildegard Erlemann.
Information, Programmanforderung und Anmeldung:
Petra Scheffler, Tel. 02304/477-154, E-Mail: scheffler@akademie-schwerte.de
Weitere Informationen: www.akademie-schwerte.de(Programm)
PM: Katholische Akademie Schwerte






