Arbeitslosenquote sinkt – Saisontypische Entwicklung

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Arbeitslosenquote sinkt – Saisontypische Entwicklung Grafik: Kreis Unna

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 558 auf 16.473. Im Vergleich zu Oktober 2019 stieg die Arbeitslosigkeit um 2.749 (+20,0 Prozent) an. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,3 Punkte auf 7,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,5 Prozent.
„Auch im Oktober hat sich der Arbeitsmarkt im Kreis Unna saisontypisch positiv gezeigt und einen weiteren deutlichen Abbau an Arbeitslosen verzeichnen können. Damit sind heute 1.070 Menschen weniger arbeitslos als noch vor zwei Monaten und fast 560 weniger als vor vier Wochen“, resümiert Agenturgeschäftsführer Thomas Keyen und ergänzt: „Der Corona-Effekt baut sich zwar nicht so schnell wieder ab wie er sich aufgebaut hat, dafür wesentlich eher und stärker als erwartet.“

Kurzarbeit
Bislang sind seit Anfang März insgesamt 3.702 Anzeigen auf Kurzarbeit für 72.042 Beschäftigte eingegangen. Damit ist oder war mehr als jeder zweite (54,1 Prozent) sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Kreis Unna von Kurzarbeit betroffen.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt
Im Berichtsmonat meldeten sich 927 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 12 Personen (-1,3 Prozent) weniger. Im Vergleich zu Oktober 2019 waren es 160 Personen (-14,7 Prozent) weniger. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 1.135 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 158 mehr als im Vormonat (+16,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 93 Personen (+8,9 Prozent) mehr, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In allen zehn Kommunen des Kreises Unna konnte im vergangenen Monat Arbeitslosigkeit abgebaut werden. Den höchsten Rückgang verzeichnete Holzwickede (-5,4 Prozent bzw. 30 auf 522). Danach folgen Unna (-4,1 Prozent bzw. 90 auf 2.088), Schwerte (-4,1 Prozent bzw. 68 auf 1.590), Fröndenberg (-4,1 Prozent bzw. 26 auf 609), Kamen (-3,8 Prozent bzw. 73 auf 1.846), Lünen (-3,4 Prozent bzw. 169 auf 4.747), Selm (-2,7 Prozent bzw. 26 auf 950), Bönen (-2,3 Prozent bzw. 18 auf 751), Bergkamen (-1,7 Prozent bzw. 43 auf 2.486) und Werne (-1,7 Prozent bzw. 15 auf 884).

Quelle Kreis Unna

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