Von Meike-Corina Kühne-Schmithausen
Ich mag Orte, die Geschichten erzählen. Und ich mag Menschen, bei denen man spürt, dass sie ihre Geschichte kennen – und trotzdem nicht stehen bleiben. Genau dieses Gefühl hatte ich, als ich Niels Dieckmann in seiner neuen Zentrale in der Rathausstraße besucht habe. Dem ehemaligen Commerzbank-Gebäude, das viele Schwerterinnen und Schwerter noch gut kennen.
Nach Jahren am Marktplatz zieht Dieckmann Immobilien um. Und ja, natürlich könnte man sagen: ein ganz normaler Standortwechsel. Für mich ist es mehr. Es ist ein Statement.
Niels Dieckmann stammt aus einer alteingesessenen Schwerter Familie. Das merkt man nicht an großen Worten, sondern an der Art, wie er über die Stadt spricht. Über Menschen. Über Verantwortung. Schwerte ist für ihn kein Markt, sondern Heimat. Und genau deshalb wirkt dieser Umzug nicht wie ein Weggehen – sondern wie ein bewusster Schritt nach vorn innerhalb der Stadt.

Was mich im Gespräch besonders beeindruckt hat: seine Selbstverständlichkeit im Umgang mit Veränderung. Digitalisierung, neue Vermarktungswege, Künstliche Intelligenz – all das ist für ihn kein Buzzword-Feuerwerk, sondern Werkzeug. Gleichzeitig bleibt er sehr klar in dem, was er nicht delegiert: Vertrauen, Bauchgefühl, Menschlichkeit. „Am Ende geht es immer um Lebensentscheidungen“, sagt er. Und ich glaube ihm das.
Neben seinem eigenen Immobilienunternehmen ist Dieckmann einer von acht Regionalleitern bei Heinz von Heiden – ein überregionales Amt mit viel Verantwortung. Trotzdem wirkt er kein bisschen abgehoben. Eher geerdet. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus regionaler Verwurzelung und Weitblick, die ihn so zeitgemäß macht.
Die große Einweihungsfeier am 1. April 2026 wird sicher ein Ereignis. Für Kundinnen und Kunden. Für Wegbegleiter. Für die Stadt. Aber eigentlich ist sie nur der sichtbare Punkt hinter einer Entwicklung, die schon lange läuft.
Mein persönlicher Eindruck:
Niels Dieckmann ist jemand, der Tradition nicht verwaltet, sondern weiterdenkt. Der weiß, woher er kommt – und keine Angst davor hat, neue Wege zu gehen. Solche Unternehmer tun einer Stadt gut.
Und vielleicht braucht Schwerte gerade jetzt genau das: Menschen, die bleiben. Und sich trotzdem bewegen.
Wir vom Ruhrblick gratulieren herzlich zum neuen Standort und sind gespannt, welche innovativen Projekte uns aus der Rathausstraße 19 in Zukunft erwarten. Eines ist sicher: Langweilig wird es mit Niels Dieckmann garantiert nicht!






