Schwerte stärkt ihren Bevölkerungsschutz: Der Bund hat der Stadt einen sogenannten CBRN-Erkunder als Zivilschutzfahrzeug zur Verfügung gestellt. Das Spezialfahrzeug wurde jetzt offiziell an die Feuerwehr übergeben. Auch für den Kreis Unna bedeutet die Indienststellung einen wichtigen Fortschritt.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen CBRN-Erkunder zur Erkennung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren. Besetzt wird er von speziell geschulten Einsatzkräften der Feuerwehr, in Schwerte durch die Löscheinheit Mitte.
Das Fahrzeug kann bei Einsätzen des Katastrophenschutzes ebenso wie im regulären Feuerwehrdienst eingesetzt werden. Mithilfe moderner Messtechnik lassen sich gefährliche Stoffe aufspüren und ihre Konzentration sowie das Gefahrenpotenzial bestimmen. Messungen sind auch während der Fahrt möglich. Auf Basis dieser Daten kann die Einsatzleitung gezielte Maßnahmen treffen, etwa zum Schutz der Einsatzkräfte und der Bevölkerung.
Die Besatzung ist durch eine umluftunabhängige Atemschutzanlage in Kombination mit erweiterter persönlicher Schutzausrüstung geschützt. Dazu gehören unter anderem Masken, Filter und spezielle Schutzanzüge. Typische Einsatzlagen für das Fahrzeug sind neben dem Zivil- und Katastrophenschutz auch Chemie-, Industrie- und Transportunfälle.
Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Dezernent Niklas Luhmann dankten dem Bund, dem Kreis Unna und insbesondere den Einsatzkräften, die diese verantwortungsvolle Aufgabe künftig übernehmen.
„Mit dem neuen CBRN-Erkunder stärken wir den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger ganz konkret. Das Fahrzeug ermöglicht es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren“, so der Bürgermeister. „Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften unserer Feuerwehr, die sich dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen.“
PM: Stadt Schwerte





