Schwerte bekommt einen neuen Anlaufpunkt für Genießer: Das Lessigs Brauhaus eröffnet an der Bahnhofstraße 19 sein neues Ladenlokal „Zapfraum 239“. Die große Eröffnung findet am 17. ab 16.00 Uhr und 18. April ab 14.00 Uhr statt – mit einem abwechslungsreichen Programm für alle Besucher.
Hinter dem neuen Konzept steht eine Idee, die bereits vor rund einem Jahr entstanden ist. Nach intensiver Planung, viel Engagement und nicht zuletzt erheblicher Eigenleistung ist es nun soweit: Mit dem „Zapfraum 239“ erweitert Lessigs Brauhaus sein bestehendes Angebot um einen festen Anlaufpunkt im Herzen der Stadt.

Ganz neu ist die Adresse für Bierfreunde allerdings nicht. Bereits seit fünf Jahren betreibt das Team auf der Rückseite des Gebäudes einen beliebten Mikro-Biergarten, der sich über die Zeit zu einem echten Geheimtipp entwickelt hat. Mit dem neuen Ladenlokal wird dieses Angebot nun konsequent ausgebaut und wetterunabhängig ergänzt.
Künftig ist der „Zapfraum 239“ von Donnerstag bis Samstag geöffnet und lädt zum Verweilen ein. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich das Bier: Aktuell werden sechs verschiedene Sorten angeboten, die direkt vor Ort genossen werden können. Ergänzt wird das Angebot durch kleine Speisen, die perfekt auf die Getränke abgestimmt sind.
Ein weiteres Highlight ist bereits in Planung: Ab Juli soll ein spezielles „Schwerte-Bier“ das Sortiment erweitern und damit einen noch stärkeren lokalen Bezug schaffen.
Mit der Eröffnung des „Zapfraum 239“ setzt Lessings Brauhaus ein klares Zeichen für handwerklich gebrautes Bier, regionale Verbundenheit und neue Begegnungsorte in Schwerte. Die Eröffnungstage im April bieten nun die Gelegenheit, das neue Konzept kennenzulernen – und gemeinsam auf die Zukunft anzustoßen.

Für Braumeister Daniel Lessig geht ein Traum in Erfüllung. Die Liebe zum Handwerk zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben vieler Menschen – bei ihm war sie von Anfang an da. „Die Neigung zum Handwerk war bei mir schon immer vorhanden“, erzählt der Brauer. Genau diese Leidenschaft sei es auch, die den besonderen Reiz am Bierbrauen ausmache.
Was einst als neugieriges Experiment begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem ernsthaften Hobby. Nach zahlreichen Suden im kleinen Kreis, viel Ausprobieren und stetigem Lernen reifte schließlich der Entschluss: Es soll mehr daraus werden. „Nach einigen Jahren begeisterten Hobbybrauens habe ich nun den Schritt hierhin gemacht“, sagt er mit sichtlichem Stolz.
Die Begeisterung für Bier kommt dabei nicht von ungefähr. Aufgewachsen in Dortmund, einer Stadt mit tief verwurzelter Brautradition, spielte das Thema schon früh eine Rolle in seinem Leben. Besonders geprägt hat ihn sein Großvater, der sein ganzes Berufsleben als Bierkutscher tätig war. Geschichten aus dieser Zeit und die enge Verbindung zum Produkt selbst hinterließen bleibenden Eindruck.







