Bilanz der Gleichstellungsbeauftragten zum Jahresende

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Foto: Stadt Schwerte

Die Gleichstellungsbeauftragte hat innerhalb der Verwaltung eine Querschnittsfunktion. Ihr langfristiges Ziel ist die persönliche und berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Sie strebt einen kontinuierlichen Informationsaustausch mit Verwaltung, Personalrat und Politik an. Der Job von Birgit Wippermann ist geprägt durch ein beharrliches Bohren dicker Bretter, Konflikte sind vorprogrammiert. Sie arbeite pragmatisch, humorvoll und vor allen Dingen lösungsorientiert. Zentral ist innerhalb der Verwaltung die Beachtung des Landesgleichstellungsgesetzes. Danach ist sie bei personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen zu beteiligen. Die Leitungsebenen und Führungskräfte sind ebenso verpflichtet das Gesetz im Blick zu haben, dies ist u.a. beurteilungsrelevant. Grundsätzlich gilt, Gleichstellungspolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie von der Verwaltungsspitze und der Politik unterstützt wird.

Auch im Mittelpunkt der externen Gleichstellungsarbeit steht die klare Forderung nach mehr Geschlechtergerechtigkeit, dafür sind nach wie vor mehr Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von Frauen nötig. Die politische Teilhabe von Frauen in einem Gemeinwesen ist zentral, weibliche Perspektive und Expertise ist für eine Demokratie unbedingt erforderlich. Dies ist mit der Unterstützung der Liste „Frauenpower für Schwerte“ für den Integrationsrat erfolgreich gelungen. Mit den Veranstaltungen zum Thema „Mehr Frauen in die Politik“ unterstreicht Birgit Wippermann das Thema insbesondere in Kooperationsformaten mit der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna. 

Frauenpolitik vor Ort und die Leistungen von Frauen in Schwerte sichtbar machen sind erklärte Ziel von Martina Horstendahl, der Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Schwerter Frauengruppen und der Gleichstellungsbeauftragten. Dies soll durch das im November neu gegründete Ratsfrauen-Netzwerk gelingen. Kommunale Gleichstellungspolitik hängt von vielen Entscheidungen der Landespolitik ab, deswegen ist Birgit Wippermann als eine von acht Sprecherinnen in NRW ebenso auf dieser Ebene engagiert unterwegs.

Aktuell feilt sie am ersten Weibsbilderabend des neuen Jahres am 13. Januar um 19 Uhr in der Rohrmeisterei. Das Duo „Ungeschminkt“ betrachtet das Frauenleben musikalisch aus unterschiedlichen Blickwinkeln mal poetisch, mal süffisant, mal böse und mit spitzer Zunge immer mit Herz und Wohlwollen. Die Künstlerinnen treffen auf die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Schwerte, Petra Dohrmann, deren Arbeitsalltag von komplexen Herausforderungen geprägt ist https://www.rohrmeisterei-schwerte.de/rohrmeisterei-events/weibsbilder.html. Zusammen mit dem Kulturbüro plant Birgit Wippermann für den Internationalen Frauentag am 7. März um 19.30 Uhr die Show mit der renommierten Autorin, Slampoetin und Opernsängerin Fee Brembeckm – Erklär’s mir, als wäre ich eine Frau! https://www.schwerter-kleinkunstwochen.de/index.html

PM: Stadt Schwerte

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