Vortragsabend zum Siebenschmerzen-Altar in St. Viktor – Historische Ökumene und der aktuelle Glaube

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Foto: Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Schwerte

Das Bildungswerk der Katholischen Pfarrgemeinde St. Marien, das „Schwerter Forum“, und die Evangelische Kirchengemeinde Schwerte laden gemeinam ein zu einer spannenden Entdeckung: Gegenstand des Vortragsabends am Samstag, 5. November, 18 Uhr, in der evangelischen Stadtkirche St. Viktor am Markt ist der dort stehende katholische Siebenschmerzen-Alter.

Zu dieser Exkursion in die historische Ökumene wird Pater Abraham Fischer aus der Abtei Königsmünster erwartet. Pater Abraham hat nach der Restauration des Altars die Metallkonstruktion zur Aufstellung entworfen und hergestellt. Er wird kurz zum Altar referieren, Gestaltungselemente erläutern und die Frage stellen, was dieser Altar jetzt für den aktuellen Glauben bedeutet.

In St. Viktor gehört der Siebensschmerzen-Altar seit 1518 zum Inventar, obwohl die Marien-Verehrung in der evangelischen Kirche gar nicht stattfindet. 1517 schlug Luther seine Thesen an die Tür zur Wittenberger Sclosskirche. Aber in Schwerte funktioniert die Ökumene, der katholische Altar blieb in der protestantisch gewordenen Kirche am Markt. „Natürlich steht es außer Zweifel, dass wir Altäre wie andere Kunstschätze aus der katholischen Zeit in unserer evangelischen Stadtkirche weiter hoch wertschätzen“, sagt der ev. Stadtkirchenpfarrer Tom Damm.

Eine Anmeldung zum Vortragsabend ist nocht nötig, der Eintritt ist frei. Auf der Internetseite der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien findet sich eine ausführliche Darstellung zum Siebenscmerzen-Altar und zu Pater Abrahams Arbeit: www.schwerterkirchen.de.

PM: Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Schwerte

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