US-2 lädt Bürgermeister und Stadtverwaltung zum Unternehmerfrühstück

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Foto: © Thomas Schmithausen

Bei Kaffee und belegten Brötchen trafen sich heute Morgen Unternehmer des US-2 mit Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Mitgliedern der Stadtverwaltung in der TWS zum Unternehmerfrühstück. Bei der knapp 2-stündigen Veranstaltung, die im letzten Jahr wegen der Corona-Krise abgesagt werden musste, konnten die US-2 Mitglieder Fragen zur wirtschaftlichen Situation und anderen Themen stellen.

US-2 hatte für Kaffee und belegte Brötchen gesorgt. Foto: © Thomas Schmithausen

Nach einer kurzen Einleitung durch den US-2 Vorstand Egon Schrezenmaier, der sich bei allen Anwesenden für ihr Interesse bedankte und noch einmal unterstrich wie wichtig Bildung und Ausbildung in Schwerte seien, wies der Bürgermeister in seinen einführenden Worten auf die besondere Situation, in der wir uns noch immer befinden hin. Insbesondere die Gastronomie nahm er als Beispiel für die noch immer angespannte Lage. Aufgrund der Kurzarbeit oder teilweise sogar Entlassungen im letzten Jahr seien viele Mitarbeiter der Branche in andere Berufsfelder gewechselt und dort auch geblieben. Dies stelle die Gastronomie nun vor große Probleme, neue Mitarbeiter zu finden.

Egon Schrezenmaier, 1. Vorsitzender US-2(r.) & Bürgermeister Dimitrios Axourgos (l.)Foto: © Thomas Schmithausen

Die Stadt Schwerte sei durch einen positiven Haushalt gut aufgestellt. Hierbei stehen einem Defizit von € 13 Mio. Covid bedingte Ausfälle von 14,7 Mio. entgegen, die durch die sogenannte „Covid Isolation“ den Haushalt auf ein Plus von € 1,75 Mio. bringen.

Steuererhöhungen werde es nach jetzigem Stand nicht geben.

Die anschließenden Fragen der Unternehmer fielen recht vielfältig aus:

Was geschieht mit dem Hoesch Gelände?

Was passiert Auf der Heide?

Gibt es einen Zeitplan für den Ausbau der Schule am Gänsewinkel?

Wird es Luftfilter für Klassenräume geben?

Wann geschieht etwas im Industriegebiet Wandhofener Bruch?

Wie steht es um die Leerstände in der Fußgängerzone?

Zu allen Fragen gaben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung geduldig die passenden Antworten.

Man habe das Hoesch Gelände gekauft, um dort die für die Stadt richtigen und passenden Unternehmen anzusiedeln. Es gäbe bereits 2 bis 3 Unternehmen mit großem Interesse.

Auf der Heide werde sich aller Voraussicht nach ein Süßwaren-Produzent ansiedeln. Außerdem seien Wohnhäuser angekauft worden, um sie nach dem Freizug Unternehmen anzubieten.

Einen Zeitplan für den Ausbau der Gesamtschule im Gänsewinkel gibt es noch nicht. Bisher wurden dort, für die anstehende Übergangsphase, Container aufgestellt.

Die Bereitstellung von Luftfiltern an den Schulen werde geprüft und auf die Klassenzimmer abgestimmt. Räume, die nicht nachhaltig gelüftet werden können, erhalten ca. € 4.000 teure Luftfilter.

Was das Industriegebiet in Wandhofen angeht, so seien dort alle Grundstück, bis auf ein 3.000 qm großes Feld, verkauft worden. Für zwei lägen auch schon Bauanträge vor und man gehe von einem baldigen Baubeginn aus. Darüber hinaus habe man noch etwa 15.000 qm hinzugekauft um der Nachfrage gerecht zu werden. „Der Wandhofener-Bruch sei sehr gut in der Vermarktung unterwegs,“ so Bürgermeister Axourgos.

Das Thema Fußgängerzone und der dortige Leerstand sei, so der Bürgermeister, „ein dickes Brett“. „Es ist ja schon unmöglich, den Einzelhandel zu einheitlichen Öffnungszeiten zu bewegen,“ ergänzte Dimitrios Axourgos. „Kunden, die um 14.00 Uhr vor verschlossenen Türen stünden, würden wohl so schnell nicht wiederkommen.“

Im Rahmen des „Förderprogramms Innenstadt“ sei ein „Centren-Management“ angedacht, bei dem es für alle Einzelhändler einen gemeinsamen Ansprechpartner geben soll.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Foto: © Thomas Schmithausen

Auf die Zukunft der Stadt angesprochen sagte der Bürgermeister, dass man Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten schaffen müsste, fit und gerüstet in die Zukunft zu gehen, in einer zukunftssicheren Stadt. Mit einer starken Wirtschaft könne man auch qualifizierte Ausbildungsplätze bieten. Darüber hinaus müsse man bezahlbaren Wohnraum und attraktive Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten schaffen. „Stillstand ist Rückschritt“, so der Bürgermeister.

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