Unbürokratische Hilfe für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

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(Foto: © Th.Schmithausen)

Die Stadt Schwerte bereitet sich auf die Aufnahme und Unterbringung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine vor. Seit dem vergangenen Donnerstag, dem Tag des Einmarsches der russischen Armee in das Nachbarland, arbeitet die Verwaltung am Ausbau vorhandener Strukturen und hat eine Task Force gegründet, die vom Ersten Beigeordneten Tim Frommeyer geleitet wird.

Schon am Tag des Kriegsbeginns hatten sich die Bürgermeister*innen der Städte und Gemeinden des Kreises Unna getroffen und von einem traurigen Tag für die demokratische Wertegemeinschaft gesprochen. Bürgermeister Dimitrios Axourgos schloss sich der gemeinsamen Erklärung an und verurteilte den kriegerischen, völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste. „Unsere Gedanken und unsere Solidarität sind bei den Menschen, die um ihr Leben fürchten müssen“, unterstrich der Bürgermeister. „Wir werden als Stadt Schwerte die Voraussetzungen schaffen, um Geflüchtete hier bei uns aufnehmen zu können.“

Daran arbeitet die Stadt Schwerte mit Hochdruck und hat schon etliche Weichen gestellt. „Wir werden weiterhin alle Vorbereitungen treffen, um den geflüchteten Menschen Schutz zu bieten, sie zu versorgen und sie in unserer Stadt willkommen zu heißen“, erklärte der zuständige Dezernent Tim Frommeyer. Bestmögliches solle durch eine koordinierte Zusammenarbeit mit Bund, Land, anderen Behörden und Institutionen wie z.B. dem AK Asyl erreicht werden. „Wir werden alles tun, was möglich ist“, verspricht Tim Frommeyer.

„Wir wissen, dass die Schwerter*innen ein hohes Maß an Hilfe leisten wollen und werden gezielt auf sie zugehen“, sagt Christiane Klanke, Leiterin des Sozialamtes. An ihrem Schreibtisch wird die Hilfe koordiniert, sie steht unter der Rufnummer 023004/104222 bzw. unter der Mailadresse christiane.klanke(at)stadt-schwerte.de für alle Fragen zur Verfügung. „In der momentanen Phase bitten wir, von Sachspenden abzusehen. Wenn etwas benötigt wird, werden wir auf die Bürger*innen zugehen“, sagt sie.

PM: Stadt Schwerte


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