Mehr Schwerbehinderungen – 1,91 Millionen Menschen in NRW

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Schwerbehinderte Menschen nach Art der ersten Behinderung und Alter am 31. Dezember 2019 in NRW. Grafik: IT.NRW

Zum Jahresende 2019 lebten in Nordrhein-Westfalen rund 1,91 Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Damit hat etwa jeder neunte (10,6 Prozent) Einwohner des Landes einen gültigen Schwerbehindertenausweis. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, war die Zahl der Menschen mit einer Schwerbehinderung Ende letzten Jahres um 5,1 Prozent höher als 2017 (1,82 Millionen) und 15,3 Prozent höher als 2009 (1,66 Millionen).

Auch im Kreis Unna stieg die Anzahl der Menschen mit Schwerbehinderung in 2019 um 3,5 Prozent gegenüber 2017. 52.452 Menschen mit anerkannten Schwerbehinderung lebten Ende 2019 im Kreis, was 13,2 Prozent der gesamten Bevölkerung entspricht.

Zuwachs an geistig-seelische Störungen
Etwas mehr als die Hälfte (50,6 Prozent) der Menschen mit einer Schwerbehinderung in NRW hatten 2019 körperliche Behinderungen, 10,9 Prozent eine geistig-seelische Behinderung und 7,9 Prozent zerebrale Störungen. Im Vergleich zu 2009 stieg die Zahl der Personen mit geistig-seelischen Behinderungen (+54 Prozent) am stärksten. Die Zahl der schwerbehinderten Menschen mit zerebralen Störungen stieg um 21,8 Prozent und die mit körperlichen Behinderungen um 6,1 Prozent.

Mehr als die Hälfte (57,2 Prozent) der Menschen mit einer Schwerbehinderung waren älter als 65 Jahre. Die Zahl der älteren Menschen mit einer Schwerbehinderung ist von 2009 bis 2019 um 17,1 Prozent auf rund 1,1 Millionen überdurchschnittlich gestiegen. Die Zahl der unter 65-jährigen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung stieg im gleichen Zeitraum um 13,0 Prozent auf rund 820.000 Menschen.

-IT.NRW/PK-

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