Katholische Akademie: Seminar mit Fahrt zur documenta in Kassel vom 26.-27.8.22 

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Foto: Katholische Akademie Schwerte

Die 15. documenta als größte Schau zur internationalen zeitgenössischen Kunst weltweit findet dieses Jahr wieder in Kassel statt – und hat für einen der größten Kunstskandale der jüngeren Zeit in Deutschland gesorgt! Ein großes Banner-Bild der indonesischen Künstlergruppe Taring Padi musste aufgrund eindeutiger antisemitischer Bildmotive wieder abgehängt und abgebaut werden. Hier ist die gut gemeinte »globale Kunstfreiheit« einen Schritt zu weit gegangen –auch darüber wird bei der Veranstaltung diskutiert werden.

Nachdem die letzte documenta 2017 bereits einen postkolonialen, politisch-aktivistischen Kunstansatz verdeutlichte, ist die diesjährige Ausstellung erstmalig nicht in die Hände eines Kollektivs gelegt worden: Das Künstler*innenkollektiv ruangrupa aus Jakarta hat ihrer documenta fifteen die Werte und Ideen von lumbung(indonesischer Begriff für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune) zugrunde gelegt. Als künstlerisches und ökonomisches Modell fußt lumbung auf Grundsätzen wie Kollektivität, gemeinschaftlichem Ressourcenaufbau und gerechter Verteilung und verwirklicht sich in allen Bereichen der Zusammenarbeit und Ausstellungskonzeption. Im vorbereitenden Seminar werden die Grundzüge dieses kollektiven Ansatzes vorgestellt, seine Vor- und Nachteile diskutiert und am darauffolgenden Tag die documenta in Kassel mit Führung besucht.

Es sind noch einige Plätze frei!

Katholische Akademie Schwerte

26.-27.08.22

Infos und Anmeldung bei Manuela Siepmann: Tel. 02304-477-153 oder siepmann@akademie-schwerte.de

PM: Katholische Akademie Schwerte

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