Gleichstellungsbeauftragte vernetzt engagiert

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links von Elena Peitsch mit Blumenstrauß, Saskia Wirdeier und rechts Simone Saarbeck von der Schwangerenberatung im Kreis Unna. Foto: Stadt Schwerte

Die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna begrüßte die neue Fachfrau für Gleichstellungsthemen in Selm, Elena Peitsch (auf dem Foto mit Blumenstrauß). Sie tritt die Nachfolge von Petra Bröscher an. Die Gleichstellungsbeauftragten setzen sich in ihren Städten und auf Kreisebene für die Umsetzung gleicher Chancen für Frauen und Männer ein. Die Frauen arbeiten vernetzt und unterstützen sich gegenseitig bei all ihrer Aufgabenfülle.

Sie verfügen über ein vielfältiges Netz an Kooperationspartner*innen. So berichteten die Mitarbeiterinnen der Schwangerenberatungsstelle des Kreises Unna, Saskia Wierdeier und Simone Saarbeck (auf dem Foto links und rechts von Elena Peitsch) über den Verhütungsmittelfond. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna hatten schon lange Zeit einen Verhütungsmittelfonds für finanziell schlechter gestellte Frauen und Familien im Kreis Unna gefordert und freuen sich, dass der Kreistag die Einrichtung dieses Fonds zum 1. Juli beschlossen hat. Für die Haushalte 2022 und 2023 stehen jeweils 15.000 Euro zur Verfügung. „Wir werden beobachten, ob diese Mittel ausreichen oder eventuell für 2023 noch aufgestockt werden müssen und können.“, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schwerte Birgit Wippermann. Weitere Informationen und Beratung für diese Mittel gibt es in den Schwangerschaftsberatungsstellen der Kommunen und des Kreises Unna. 

Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle erläuterten, dass immer noch 90 % der Frauen alleine für die Verhütung zuständig sind. Die Konferenz debattierte darüber, wie Jungen und Männer stärker für das Thema Schwangerschaftsverhütung gewonnen werden können. Hier sind neue Konzepte der Aufklärungs- und Präventionsarbeit gefragt.

Ein weiteres Thema der Konferenz war das sogenannte „Catcalling“, das sexuell anzügliche Rufen, Reden, Pfeifen im öffentlichen Raum gegenüber Mädchen und Frauen. Für die landesweite Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten wurden Pläne geschmiedet.

PM: Stadt Schwerte

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