Erste Hilfe und Wiederbelebung durch Laien stärken!

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Susanne Schneider MdL , Foto: FDP-Landtagsfraktion NRW

In der aktuell laufenden Woche der Wiederbelebung macht die FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Unna, Susanne Schneider, darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, bei Notfällen auch aktiv einzugreifen. Die FDP-Landtagsfraktion will die Wiederbelebung durch Laien stärken und hat im Landtag NRW dazu heute zusammen mit der Union einen Antrag auf den Weg gebracht, der nun in den Fachausschüssen weiter beraten werden soll.


„Die Wiederbelebung ist an sich kinderleicht. Es gehört nur Mut dazu. Mut, um die Maßnahme überhaupt zu beginnen und dann auch weiterzumachen. Falsch machen kann man nur eines: Nichts zu tun. Wer das bereits in jungen Jahren verinnerlicht und die Wiederbelebung richtig lernt, für den wird es selbstverständlich zu helfen“, betont Schneider, die auch gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist.

„Wir Freie Demokraten wollen daher die Erste Hilfe und die Wiederbelebung durch Laien stärken. Das zum Schuljahresbeginn 2017/18 eingeführte und erfolgreiche Modellprojekt ‚Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen‘ soll verstetigt und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse als Regelangebot etabliert werden“, so Schneider. „Dazu sollen die Schulen in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren mit Übungspuppen ausgestattet werden. Außerdem soll in Kooperation mit allen Beteiligten ein Konzept entwickelt werden, um die Unterrichtung in der Wiederbelebung an Schulen zu unterstützen.“

Neben der Förderung der Wiederbelebungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern setzt sich Schneider für die Einführung von Apps zur Ersthelferalarmierung ein: „Mit dieser digitalen Lösung können ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer wie z. B. Pflegekräfte, Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte, die sich in unmittelbarer Nähe eines Notfallortes befinden, informiert werden und vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes schon helfen. Solche Systeme sind in einigen Kommunen in Nordrhein-Westfalen bereits vorhanden. Wir setzen auf eine flächendeckende Lösung mit einheitlichen Standards und kompatiblen Systemen.“

In der heutigen Landtagsdebatte warb Schneider erneut für einen praktikablen Dreiklang: „Prüfen – Rufen – Drücken. Bei einem Notfall sollte man immer zuerst prüfen, ob der Betroffene noch atmet. Wenn keine Atmung festzustellen ist, sofort unter 112 den Rettungsdienst anrufen. Und danach unmittelbar mit der Herzdruckmassage beginnen. Wer diesen Dreiklang verinnerlicht, kann Leben retten.“

PM: FDP-Landtagsfraktion NRW

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