Corona: Stadt verlegt die Verleihung der Stadtmedaille

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(Foto: © Th.Schmithausen)

Die Stadt Schwerte hat die für den 4. Dezember vorgesehene Verleihung der Stadtmedaille an die Schwerter Gruppe von Amnesty International abgesagt und ins nächste Jahr verschoben. Gründe sind die Kontaktbeschränkungen in der Coronakrise.

„Wir sind der Meinung, dass die Reduzierung von Kontakten im Kampf gegen das Coronavirus unabdingbar ist“, erklärt Gabriele Stange, Amtsleiterin im Büro des Bürgermeisters und unter anderem zuständig für das Thema Stadtmedaille, den Grund für die Verlegung. „Wie in vielen anderen Bereichen werden wir auch in diesem Fall unserer Verantwortung gerecht“.

Die Stadtmedaille wird seit 20 Jahren in Schwerte regelmäßig vergeben. Es ist nach dem Ehrenring die zweithöchste Auszeichnung, die die Stadt Schwerte an verdiente Bürger*innen verleiht. In diesem Jahr wollte die Stadt in der Katholischen Akademie das Engagement von AI Schwerte würdigen. Engagement wie dieses „ist unverzichtbar für das Funktionieren der modernen Gesellschaft und ein wichtiges Fundament im Zusammenleben der Schwerter Bürgerinnen und Bürger“, sagt Bürgermeister Dimitrios Axourgos.

Beim Amnesty International stößt die Verlegung der Feierlichkeit auf vollstes Verständnis. Es sei ein wichtiges Zeichen in der Pandemie, sagt Sprecherin Anne Berner. Die Schwerter Gruppe freut sich, dass die Wahl in diesem Jahr auf sie gefallen ist. „Im Namen der Gruppe bedanke ich mich für diese Auszeichnung. Es ist eine große Ermutigung, uns weiter für die Menschenrechte einzusetzen“, sagt Anne Berner.

PM: Stadt Schwerte

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